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Kultur- und Gartenreise Wundersame Kulturstadt Padua

malerisches Treviso, Villengärten in den Euganeischen Hügeln und am Brentakanal

Die Provinzhauptstadt Padua erzählt uns vom menschlichen Fleiss und Neugier. Schon in der antiken Zeit war «Patavium» ein bedeutendes Manufaktur- und Handelszentrum, eines der reichsten im ganzen römischen Kaiserreich. An der Stelle eines römischen Amphitheaters steht heute die Scrovegni-Kapelle, die als eine Schatztruhe für die wunderschönen Fresken von Giotto gilt. Später wurde Padua Sitz der zweitältesten Universität Italiens, mit dem allerersten Anatomischen Theater der Welt. Dank dieser Universität entstand auch der Botanische Garten der seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. In den nahe gelegenen Euganeischen Hügeln und am Brentakanal zwischen Padua und Venedig befinden sich sehenswerte historische Villen und Privatgärten. Das mittelalterliche Treviso bezaubert die Besucher mit seinen klaren Kanälen, seinen mit Fresken geschmückten Fassaden und der gotischen Architektur seiner Kirchen. Mitten im Grünen auf dem Land sind weitere Juwele verborgen, wie der monumentale Grabkomplex Brion von Carlo Scarpa und die Villa Emo von Andrea Palladio in Fanzolo.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1. Tag, Montag, 06. Mai

Anreise nach Padua – Besuch der Scrovegni-Kapelle

Abfahrt um 09.09 Uhr mit dem EuroCity ab Zürich oder um 08.06 Uhr ab Bern mit Umsteigen in Brig nach Padua. Diese Bahnfahrt erfolgt unbegleitet, jedoch mit reservierten Plätzen in der 1. Klasse. Kurzer Transfer vom Bahnhof mit Minibussen zum 4-Sterne Hotel Majestic Toscanelli im alten Stadtviertel, wo sich früher das Ghetto von Padua befand. Zimmerbezug für fünf Übernachtungen.

Gegen Abend erwartet Sie Ihre Reiseleiterin Claudia Bonifaccio im Hotel zu einem Begrüssungsdrink. Danach erfolgen ein erster kurzer Rundgang in der Innenstadt und die Besichtigung der Scrovegni-Kapelle mit dem weltberühmten Freskenzyklus von Giotto (1303–1305). Die Wand- und Gewölbemalereien dieser Kapelle gelten als Meisterwerk des florentinischen Malers, der schon in Rom für den Papst und auch in Assisi gearbeitet hatte. Abendessen in einer traditionellen «Osteria» in der Altstadt.

2.Tag, Dienstag, 07. Mai

Padua: Universität – Botanischer Garten – Park Treves de Bonfili

Der gewaltige Gebäudekomplex Palazzo del Bo aus dem 16. Jh. ist Sitz der im Jahr 1222 gegründeten Universität von Padua. Während der für uns reservierten Öffnungszeit besuchen wir die Universität mit dem ältesten Anatomischen Theater der Welt und der «Aula Magna», wo Galileo Galilei seine Vorlesungen hielt.

Danach bummeln wir durch mittelalterliche Marktplätze mit dem imposanten Palazzo della Ragione, dem ehemaligen Justizpalast, wo wir im aussergewöhnlichen Ratssaal astrologische und religiöse Fresken aus dem 14. Jh. bewundern können.

Nach der gemeinsamen Mittagspause begeben wir uns zum Botanischen Garten. Er wurde 1545 zur Kultivierung von Heilpflanzen gegründet und ist der älteste botanische Garten der Welt, der noch in seiner Originalstruktur erhalten geblieben ist. Der Garten beherbergt unter vielen anderen Arten die sogenannte Goethe-Palme, eine über 400 Jahre alte Zwergpalme, die Johann Wolfgang von Goethe auf seiner Italien-Reise bewundert und in seinen Aufzeichnungen erwähnt hat.

In der Nähe befindet sich der Prato della Valle, einer der grössten und schönsten Plätze Italiens. Die grüne Insel im Zentrum wird von einem Wasserkanal umrundet, in dem sich zahlreiche Statuen aus dem 18. Jh. widerspiegeln.

Wir beschliessen unseren Rundgang in Padua mit dem Besuch der romantischen Gärten des Parks Treves de Bonfili. Diese monumentale Anlage ist ein bemerkenswertes Werk des venezianischen Architekten Giuseppe Japelli, der auch das berühmte Café Pedrocchi entworfen hat. Die Gärten, die zwischen 1829 und 1835 entstanden, weisen mit den romantischen und esoterisch-freimaurerischen Elementen auf den neuen Zeitgeist hin. In den letzten Jahren wurde der Park von der Stadt Padua sorgfältig restauriert.

3.Tag. Mittwoch, 08. Mai

Villen und Gärten in den Euganeischen Hügeln

Der heutige Tagesausflug führt in die «Colli Euganei», eine wunderschöne Kulturlandschaft mit Hügelketten vulkanischen Ursprungs. In Monselice besuchen wir den privaten Garten der Villa Emo. Diese Villa wurde von Vincenzo Scamozzi (1548–1616), dem bedeutendsten Schüler und Nachfolger von Andrea Palladio, erbaut. Sie ist von einem prächtigen italienischen Garten mit typisch venezianischen Elementen aus der Renaissance umgeben sowie von grossen Magnolienbäumen, langen Baumalleen und Buchshecken. Contessa Emo, eine begeisterte Gartenliebhaberin, hat ihren Garten zudem mit reizvollen Stauden- und Rosenbeeten erweitert.

In der Nähe befindet sich auch der private Garten der Villa Barbarigo Pizzoni Ardemani, einer der imposantesten barocken Gärten Norditaliens. Die Anlage stammt aus dem 17. Jh. wurde jedoch im 19. Jh. teilweise nach der damals aufgekommenen Mode des Landschaftsgartens erneuert. Dieser Garten besticht durch seine langen, geschnittenen Alleen mit zahlreichen Statuen und Wasserspielen.

Gemeinsames Mittagessen in den historischen Räumlichkeiten des Castello di San Pelagio. Dieses Schloss ist seit dem 17. Jh. im Besitz der Grafen Zaborra und wird deshalb auch Villa Zaborra genannt. Das mittelalterliche Gebäude aus dem 14. Jh. wird von einer grossen Parkanlage umgeben, die einen geheimen Garten, jahrhundertealte Steinbuchen, einen Obstgarten, einen Fischteich, sowie ein Labyrinth beherbergt. Ein antikes altrömisches Thermalbecken ist ebenfalls zu entdecken. Seit 1980 ist zudem im Schloss ein Museum für Luft- und Raumfahrt untergebracht. Auf einer Führung durch Park und Gärten bewundern wir auch die berühmte Sammlung Alter und Englischer Rosen.

Ein letzter Besuch gilt in Vescovana dem Garten der Villa Pisani Bolognesi Scalabrin. Contessa Evelina van Millingen, die Gattin des venezianischen Conte Pisani, liess hier im Jahre 1852 einen Garten im Englischen Stil anlegen. Dank der heutigen Hausherrin, Mariella Bolognesi Scalabrin, sind der prachtvolle Rosengarten und die eingefassten Blumenrabatten eine Augenweide. Es ist auch möglich, einige der Villen-Innenräume zu besichtigen.

4. Tag, Donnerstag, 09. Mai

Treviso – Tomba Brion – Palladio-Villa Emo in Fanzolo

Am Vormittag bringt uns der Bus ins etwa 50 km entfernte Treviso. In der noch mittelalterlich geprägten Stadt sehen wir die imposante gotische Kirche von San Nicolò mit Fresken aus dem 14. Jh. Die zentrale Piazza dei Signori, die malerischen grünen Flecken an den zahlreichen Kanälen und am Fluss Sile, die typischen Wassermühlen und der Fischmarkt «Isolotto della Pescheria», der mitten auf einer kleinen Flussinsel seine Stände aufgebaut hat, erfreuen uns bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Altstadt.

Nachdem wir uns in einem traditionellen Restaurant gestärkt haben, fahren wir nach Altivole weiter, wo der Monumentalgrabkomplex von Carlo Scarpa liegt. Der Venezianer Carlo Scarpa gilt als einer der vornehmsten italienischen Architekten des 20. Jh. Vom Jugendstil, aber zugleich auch von den Werken des amerikanischen Architekten und Schriftstellers Frank Llyod Wright inspiriert und mit einer grossen Passion für japanische Gärten, schuf er hier für die Familie Brion ein «Mausoleum» im Freien, das als sein wichtigstes Werk angesehen wird. Wasserspiegel, grüne Flächen und die weite Hügellandschaft am Horizont beruhigen noch heute die Gemüter der Besucher.

Unweit von Altivole befindet sich die Villa Emo, entworfen von Andrea Palladio. Dieses Anwesen ist ein bedeutendes Beispiel einer wirtschaftlich notwendigen Verbindung zwischen einer Villa wohlhabender Besitzer und eines landwirtschaftlichen Betriebes. Neben der harmonievollen Architektur des berühmten klassichen Baumeisters bewundern wir die sehr gut erhaltenen Fresken von Giovanni Battista Zelotti (1560–65) und die grosse Gartenanlage.

5. Tag, Freitag, 10. Mai

Am vielbesungenen Brentakanal

Zum Transport von Personen und Waren bevorzugten die Venezianer früher die Wasserstrassen. Die wichtigste Verbindung war der Brentakanal zwischen Venedig und Padua. Folglich entstanden entlang dieser Wasserstrasse auf einer Strecke von 36 Kilometern über 100 Villen.

Unser erster Besuch am Brentakanal gilt der Villa Pisani in Stra. Sie wurde in der ersten Hälfte des 18. Jh. für den Dogen Alvise Pisani als Sommersitz erbaut und umfasst über hundert Räume. Besonders eindrucksvoll ist der riesige Ballsaal mit dem Deckengemälde von Tiepolo. Grossartig ist auch die 11 ha umfassende Gartenanlage mit interessanten architektonischen Elementen, Wasserbassins, einem Irrgarten und eleganten Statuen.

In Dolo lassen wir uns im Restaurant des Schlosshotels Villa Ducale das Mittagessen servieren, bevor wir an Bord eines Ausflugsbootes gehen.

An der schönsten Etappe des Kanals liegen in Mira die reizvolle Rokoko-Villa Widmann Rezzonico Foscari und die private Villa Foscari La Malcontenta, wo unsere Bootsfahrt endet. Die in einem grossen Uferpark gelegene Villa wurde von Palladio für einen venezianischen Edelmann erbaut, der darin – so wird gesagt – seine der Untreue beschuldigte Frau versteckte. Die Dame war darüber sehr «malcontenta» (unzufrieden), was im Namen der Villa verewigt wurde.

6. Tag, Samstag, 11. Mai

Rückfahrt in die Schweiz

Falls Sie mit dem Direktzug reisen, steht Ihnen der Vormittag und ein Teil des Nachmittags zur freien Verfügung. Um 15.48 Uhr erfolgt die Abfahrt mit dem EuroCity nach Zürich und um 16.48 Uhr nach Brig.

Dr. Claudia Bonifaccio Fachliche Leitung
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Highlights

  • Kulturstadt Padua
  • Weltberühmter Freskenzyklus von Giotto in der Scrovegni-Kappelle
  • Palazzo della Ragione
  • Botanischer Garten von Padua
  • Tagesausflug in die Colli Euganei
  • Gärten der Villen Emo Rivella, Barbarigo Pizzoni und Pisani Bolognesi Scalabrin
  • Mittagessen im Castello di San Pelagio
  • Das mittelalterlich geprägte Treviso
  • Bootsfahrt auf dem Brentakanal
  • Charmante Reiseleitung Claudia Bonifaccio

Leistungen

  • Bahnfahrt 1. Klasse, Basis Halbtaxabonnement
    Wohnort – Padua – Wohnort
  • Bus für Transfers und Ausflüge
  • 5 Nächte im 4-Sterne Hotel Majestic Toscanelli, Padua
  • Frühstücksbuffet im Hotel
  • 1 Abendessen und 4 Mittagessen unterwegs
  • Bootsfahrt auf dem Brentakanal
  • Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • lokale Führungen
  • Reiseleitung durch Dr. Claudia Bonifaccio
    ab/bis Padua

Weitere Hinweise

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte

Unterkunft

Das elegante Boutique-Hotel Majestic Toscanelli befindet sich im historischen Zentrum von Padua inmitten einer verkehrsberuhigten Zone. Vor der Haustür laden die mittelalterlichen Gassen zu Spaziergängen ein und in wenigen Gehminuten gelangen Sie zu Paduas schönsten Plätzen, Piazza delle Erbe, Piazza della Frutta und Piazza dei Signori. Die insgesamt 34 komfortablen Zimmer des eleganten 4-Sterne Hotels sind in verschiedenen Stilrichtungen eingerichtet. Den Tag beginnen Sie im geschmackvoll eingerichteten Frühstücksraum und abends können Sie in der Bar Bistrot einen Aperitif oder Kaffee geniessen.

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder