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Schneeschuhwandern in den Sextner Dolomiten

Steile Felszinnen, dichte Nadelwälder, tief eingeschnittene Täler und naturnah bewirtschaftete Almwiesen: die wildschöne Naturlandschaft der Sextner Dolomiten. Grandios darin die formenreichen Drei Zinnen (2999 m) und die «Sextner Sonnenuhr» (Elfer-, Zwölfer- und Einserkofel, 3094 m). Diese paradiesisch anmutende Naturlandschaft erhält im Winter einen ganz besonderen Zauber, wenn die überzuckerten Kalkfelsen in den blauen Himmel ragen. Ausgangspunkt der anspruchsvollen Touren ist Sexten. Der Aufstieg mit den Schneeschuhen beginnt in der Regel gemütlich. Attraktive, konditionell jedoch fordernde Touren werden ins Auge gefasst. Die An- oder Rückfahrt wird mit Kleinbus oder Postauto sichergestellt. Die Tourenleiter Christian Sordo und Daniel Rogger kennen sich bestens aus.

Reisedaten

 

Reiseverlauf

1. Tag: Zürich – Innsbruck – Sexten-Moos

Um 08.40 Uhr Abfahrt mit dem Eurocity von Zürich HB nach Innsbruck und weiter mit dem Eurocity und RegioExpress nach S. Candido / Innichen. (Die Bahnreise ab / bis Zürich HB ist nicht begleitet.) Anschliessend Fahrt mit Bus zu unserem Hotel im reizvollen Dorf Moos (1339 m). Unser Tourenleiter, Christian Sordo oder Daniel Rogger, heisst die Teilnehmer um 18.00 Uhr im gemütlichen Hotel Schönblick willkommen, bespricht das Wanderprogramm und gibt eine Übersicht über Land und Leben im Hochpustertal.

2. Tag: Stiergarten – Hornischegg

Von Sexten fahren wir zur Signauen (1420 m), von wo aus wir mit der Seilbahn auf den Stiergarten (2000 m) fahren. Hier startet unsere Tour. Wir steigen entlang eines sanften Grades in Richtung offenes Gelände zum Gipfel des Hornischegg (2550 m) auf. Vom Gipfel aus haben wir einen schönen Rundblick auf den Alpenhauptkamm und die Sextner Dolomiten. Anschliessend erfolgt die Rückkehr zum Stiergarten, wo wir beim fest installierten LVS-Camp die LVS-Suchgeräte, Schaufeln und Sonden üben. Auf dieser Wanderung werden wir alle Einsatzmöglichkeiten unserer Schneeschuhen kennen lernen, sowie das Verhalten gegenüber der Natur und dem Schnee.

Reine Gehzeit: ca. 5 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 550 Höhenmeter

3. Tag: Kleiner Jaufen

Nach einer halbstündigen Anfahrt erreichen wir unseren Ausgangspunkt beim Gasthof Brüggele (1490 m). Vom Parkplatz aus steigen wir zur Rossalm auf, die auch im Winter bewirtschaftet wird. Weiter geht es auf den Kleinen Jaufen (2370 m). Wir werden mit einer grossartigen Aussicht auf die vor uns liegende Plätzwiese mit dem urigen Dürrenstein sowie den berühmten Drei Zinnen belohnt. Auf der Rückkehr kehren wir in der gemütlichen Rossalm zu einer kleinen Stärkung ein.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 800 Höhenmeter

4. Tag: Toblach – Golfen

Nach einer kurzen Anfahrt, steigen wir vom Gasthof Kurterhof (1650 m) über lichte Wälder Richtung Golfen auf. Nach ca. 400 Höhenmeter erreichen wir die Waldgrenze, von wo aus wir über einen flachen Rücken Richtung Gipfel (2493 m) wandern. Der Ausblick auf die Sextner und Pragser Dolomiten ist bei dieser Wanderung besonders schön. Als Alternative könnte man auch zur Bonnerhütte (2340 m) beim Pfannhorn aufsteigen.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 900 Höhenmeter

5. Tag: Cima dei Colesei «Schuss»

Zur Wochenmitte gehen wir es etwas gemütlicher an und fahren mit den Bus zum Kreuzbergpass, von wo aus wir auf den Gipfel der Cima Colesei wandern. Dieser Grenzberg zwischen Südtirol und Belluno war schon im ersten Weltkrieg ein strategischer Aussichtspunkt mit schönem Panorama. Anschliessend steigen wir über eine alte Militärstrasse in das Val Risena zur Lunelli Hütte (1560 m) ab und weiter zu den «Bagni di Valgrande» von wo aus wir mit einem Skibus nach Sexten zurück fahren.

Reine Gehzeit: ca. 4 Stunden

Aufstieg: ca. 350 Höhenmeter

Abstieg: ca. 650 Höhenmeter

6. Tag: Dreizinnen-Hütte

Die heutige «Königsetappe» startet von der Fischleinbodenhütte (1450 m) im Fischleintal und wir steigen durch das Altensteintal, vorbei an der Nordwand des Einserkofels. Kurz nach dem Hochplateau Bodenalp mit den zugefrorenen Bödenseen öffnet sich der einzigartige Blick auf das weltbekannte Dreigestirn der Drei Zinnen. Wir haben unser Tagesziel die Dreizinnen Hütte auf 2405 m erreicht und geniessen die wohlverdiente Rast. Anschliessend erfolgt der Abstieg zurück ins Fischleintal mit einer weiteren Einkehrmöglichkeit in der Talschlusshütte. Rückfahrt ab der Fischleinbodenhütte ins Hotel.

Reine Gehzeit: ca. 6–7 Stunden

Auf- und Abstieg: ca. 1000 Höhenmeter

7. Tag: Val Popen – Corno d‘Angolo

Von Sexten fahren wir nach Toblach und weiter Richtung Misurina. Von dort steigen wir über das naturbelassene Val Popena in Richtung Corno d’Angolo (2340 m) einen kleinen Gipfel in der Cristallo Gruppe. Vom Gipfel wird man mit einem Ausblick auf Cortina d’Ampezzo und der Südseite der Drei Zinnen belohnt. Rückweg erfolgt über die Aufstiegsspur.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 750 Höhenmeter

8. Tag: Rückreise

Morgens Bustransfer nach Innichen. Um 09.50 Uhr Abfahrt mit dem RegioExpress und dem Eurocity nach Innsbruck und weiter mit dem Railjet nach Zürich HB mit Ankunft um 17.20 Uhr.

Christian Sordo Tourenleiter
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Anforderungsprofil

Anforderungen für das Schneeschuhwandern

Auf den 50–80 cm grossen Schuhen zu gehen ist leicht! Schliesslich kommen die Schneereifen auch als Leichtgewicht daher. Sie bestehen aus Aluminium und sind mit Neopren bespannt.

Erforderliche Kondition

Die Touren in den Sextner Dolomiten sind als mittelschwer und anspruchsvoll einzustufen und erfordern eine gute Wanderkondition (Bereich T2). Anspruchsvoll bedeutet, dass Touren bis ca. 1.000 Höhenmeter auf dem Programm sind (von 600-1000). Die technische Schwierigkeit haltet sich in Grenzen, es werden keine alpinistischen Kenntnisse verlangt.

Ausrüstung, Kleidung

Schneeschuhwandern ist wettermässig ein weitgehend unabhängiger Sport. Winterfeste, warme Kleider, wasserdichte Windjacke, wasserdichte Wanderschuhe mit guter rutschfester Sohle, Gamaschen, genügend grossen Rucksack für das Tagesgepäck, Thermosflasche für den Marschtee oder Mineralwasser und das Picknick. Zur Wildbeobachtung ist ein Feldstecher ideal, evtl. Fotoapparat.

Schneeschuhe, Stöcke (EUR 60) und LVS-Geräte, Schaufel und Lawinen-Sonde (EUR 80) können bei Bedarf gemietet werden. Sie können auch ihr eigenes Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) mitnehmen. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden damit ausgerüstet sind. Bitte bei der Reservation unbedingt angeben!

Wir weisen darauf hin, dass das jeweilige Tagesprogramm von den Wetter- und Schneeverhältnissen abhängig ist. Der Tourenleiter kann in einem solchen Fall das Programm abändern.

Info

Highlights

  • Wunderbare Naturlandschaft des Hochpustertals, Südtirol
  • Tourenhöhepunkt auf dem Gipfel des Hornischegg (2550 müM)
  • Unüberwindlich scheinende Felszinnen

Leistungen

  • Bahnreise Buchs SG – Innsbruck – Innichen – Innsbruck – Buchs SG, 2. Klasse (Basis Halbtaxabonnement), Sitzplatzreservationen
  • 7 Hotelübernachtungen in 3-Stern-Hotel, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstücksbuffet und Abendessen
  • Bustransfers zu den Exkursionszielen, 6 Exkursionstage mit Tourenleitung
  • 5% für Projekte der Pro Natura

Weitere Hinweise:

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Annullierungskostenversicherung mit SOS-Schutz für Reisezwischenfälle
  • Miete Schneeschuhe und Stöcke (EUR 60)
  • Miete LVS-Gerät, Schaufel, Sonde (EUR 80)
  • Bahnbillett Wohnort - Buchs SG/Grenze - Wohnort
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder