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Kultur und Gartenreise Natur und Gartenkunst im Rhonetal

Inmitten der fruchtbaren Ebene des Tales, die in ihrer ganzen Länge von der internationalen Simplonlinie und der Rhone durchzogen wird, haben die Milde des Klimas, die trockene und lichtdurchflutete Gegend, die in ihrem Gesamtbild an Spanien und die Provence erinnert, aus mehreren Städtchen und Flecken bekannte Kurorte geschaffen. In einem davon werden wir logieren und von dort aus schöne Gärten und alpine Seitentäler entdecken. Die unterschiedliche Flora reicht von mediterranen Opuntien in geschützten Lagen bis zu den Alpenblumen in der Höhe. In manchen Dörfern spricht man noch das Frankoprovenzalisch, das früher weiter verbreitet war und die Verbundenheit mit dem Süden unterstreicht. Auch das Vorkommen von Zikaden und Gottesanbeterinnen wie im Land Mistrals deuten darauf hin.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1. Tag: Aigle – Noville – Saint-Triphon – Saillon

Anreise nach Aigle. Treffen mit dem Reiseleiter Michael Erkelenz und Fahrt nach Noville zum «Jardin Potager» im Gartencenter Brönnimann. Der Garten ist geschaffen worden, um den Besuchern Ideen für sich zu Hause zu vermitteln. Er wirkt wie ein Pfarrgarten mit seinen kleinen Buchsbaumhecken, welche die Beete mit Salat, Kohl, Tomaten, Gewürzpflanzen und Obstbäumen begrenzen. Danach gemeinsames Mittagessen im Ort. Anschliessend erreichen wir nach einer kurzen Fahrt das kleine Dorf Saint-Triphon, wo der Waadtländer Gärtner Monsieur William Aviolat einen Botanischen Garten angelegt hat. Dieser ist 14'000 m² gross, wovon allerdings 4000 m² Rasen sind. Es befinden sich hier 4000 verschiedene Pflanzensorten, davon viele Naturpflanzen aus aller Welt. Die Kakteensammlung umfasst rund 900 Sorten, aber Monsieur Aviolat interessiert sich auch für Gewächse, die bereits in der Bibel erwähnt wurden. Weiterfahrt nach Saillon, wo wir unsere Zimmer im Hotel des Bains de Saillon beziehen. Das Hotel liegt zwischen Weinbergen und Obstplantagen, nahe dem Zentrum. Die Therme laden ein zum Schwimmen oder einfach nur zum Entspannen.

2. Tag: Champex – Bourg-Saint-Pierre

Am Morgen fahren wir ins Val d'Entremont, das zum Grossen St. Bernhard führt. Wir biegen jedoch vorher nach Champex ab und besuchen den Botanischen Alpengarten «Flore-Alpe». Er liegt auf 1500 m ü. M. und bietet ein herrliches Panorama. Der Garten weist eine Fläche von 6000 m² auf. Hier sind etwa 4000 Sorten einheimischer Pflanzen und solche aus anderen Bergregionen Europas und der ganzen Welt zu bestaunen. Anschliessend stärken wir uns im unweit vom Garten gelegenen Restaurant «La Table du Glacier». Der Nachmittag ist dem weiter oben gelegenen Alpengarten «La Linnaea» in Bourg-Saint-Pierre gewidmet. Er existiert seit 130 Jahren und dient seit 1915 der «Société académique de Genève» als biologischer Forschungsort für die Alpenflora. 300 Sorten von Alpenblumen wachsen hier. Rückkehr ins Hotel und freier Abend.

3. Tag: Erschmatt – Briey-Chalais

Heute bringt uns der Bus durchs Rhonetal hinauf bis nach Erschmatt bei Leuk, wo sich ein weiterer Botanischer Garten befindet, der sich auf die Diversität von Kulturpflanzen im Wallis spezialisiert hat. Getreide, Saubohnen, Erbsen, Hirse, Buchweizen, Mais und Gemüsesorten werden hier kultiviert. Im pittoresken Ort Albinen starten wir mit einer abwechslungsreichen Kräuterwanderung. Wir lernen unter fachlicher Führung Wildpflanzen und -früchte kennen, die wir nachher im urigen Restaurant «Godswärgjistubu» wieder auf dem Teller vorfinden und zusammen mit frischen, lokalen Produkten geniessen. Danach geht unsere Fahrt weiter nach Briey-Chalais. Hier besuchen wir den von «Jardin Suisse» ausgezeichneten «Garten der mittelalterlichen Inspiration» von Isabelle Main. Sie kultiviert Medizinalpflanzen, welche schon im Mittelalter verwendet wurden. Bis ins 20. Jahrhundert wurden im Wallis bereits Wildpflanzen zu kulinarischen und medizinischen Zwecken angebaut. Heute greifen junge Landwirte diese Traditionen wieder auf. Während der Besichtigung wird uns der Gebrauch dieser Pflanzen im Mittelalter und heute erklärt. Rückkehr ins Hotel und freier Abend.

4. Tag: Le Châtelard – Lac d’Emosson – Saint-Maurice

Bei einem Wallis-Aufenthalt darf ein Bergausflug nicht fehlen. Der Bus bringt uns ins Trient-Tal und ins 1125 m ü. M. gelegene Dorf Le Châtelard. Hier befindet sich die Talstation der historischen Standseilbahn, mit der wir die erste Etappe auf dem Weg zum Staudamm von Emosson bewältigen. In Les Montuires 1821 m ü. M. steigen wir um in einen Panoramazug, der sich der Bergflanke entlang schlängelt und bis zum Fuss des Staudamms fährt. Mit einer weiteren Standseilbahn gelangen wir dann hoch bis zum Stausee. Von hier geniessen wir einen herrlichen Ausblick auf das Mont Blanc-Massiv und eine fantastische Landschaft mit einmaligen Naturräumen. Wer mag kann einen bequemen Spaziergang am Stausee entlang und nach Vieux-Emosson machen. Das VerticAlp-Café bietet die Gelegenheit, sich zu verpflegen. Nach der gemeinsamen Talfahrt steigen wir wieder in unseren Bus und fahren zurück ins Rhonetal. In Saint-Maurice besuchen wir die eindrückliche Abtei. 1500 Jahre Geschichte zeugen von der tiefen Verankerung des Christentums in dieser Region. Noch heute lebt hier eine Klostergemeinschaft. Bauten und Bilder unterstreichen die spirituelle und kulturelle Bedeutung dieser Abtei. In der Schatzkammer befindet sich der bedeutendste Kirchenschatz der Schweiz. Rückkehr ins Hotel und gemeinsames Abendessen in einem Restaurant in Saillon.

5. Tag: Aigle – Heimreise

Nach einer halbstündigen Fahrt Richtung Genfersee erreichen wir Aigle. Hier besuchen wir den «Jardin Zen» des Fotographen Benoit Lange. Der Besitzer hat viele Länder Asiens bereist und sich dort inspirieren lassen. Der Garten ist als spirituelle Reise entlang des Lebenszyklus angelegt, angefangen vom Alter bis hin zur Kindheit. Zu diesem Zweck haben die Gartengestalter drei Umgebungen kombiniert: die Pflanzenwelt mit üppiger Vegetation aus Hunderten von Pflanzen, die grösstenteils asiatischen Ursprungs sind; Das Mineralreich wird durch Steine dargestellt, die unter Berücksichtigung des Gleichgewichts in die Landschaft integriert sind und die Eigenschaften der verschiedenen asiatischen Mineralien betonen und schliesslich die aquatische Umgebung mit dem Teich sowie der kleine Kanal, der den Besucher während seines Rundgangs begleitet.

Unweit davon befindet sich das Schloss Aigle mit einem sehenswerten Weinmuseum. Bei einer Besichtigung mit Weinprobe lassen wir uns in die «Secrets du Vin Aiglon» einführen.

Zum Ausklang der Reise erwartet uns ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant «Château Maison Blanche» in Yvorne, bei dem wir die Reiseerlebnisse nochmals Revue passieren lassen können. Anschliessend Fahrt zum Bahnhof von Aigle und individuelle Heimreise.

Michael Erkelenz Fachliche Leitung
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Highlights

  • Botanischer Garten von William Aviolat in St. Trophin
  • "Flore-Alpe" in Champex-Lac
  • Alpengarten "La Linneaea" in Bourg-St-Pierre
  • Botanischer Sortengarten in Erschmatt
  • "Garten der mittelalterlichen Inspiration" von Isabelle Main
  • Lac d'Emosson
  • Abtei Saint Maurice
  • Zen Garten von Benoit Lange

Leistungen

  • Busfahrten im 4-Stern Reisebus (48 Plätze
    für max. 20 Teilnehmende) ab/bis Aigle
  • 4 Übernachtungen in 4-Stern Wellness &
    Spa-Hotel Les Bain de Saillon
  • Basis Doppelzimmer, Dusche/WC,
    inkl. Frühstück und Taxen
  • 1 Abendessen in einem Gourmet Restaurant
    in Saillon
  • 4 Mittagessen gemäss Programm
  • Ausflüge und Besichtigungen sowie Eintritte und Führungen gemäss Programm
  • Bahnfahrt (Drahtseilbahn und Funiculaire)
    zum Lac d’Emosson
  • Reiseleitung durch Michael Erkelenz
    ab/bis Aigle

Weitere Hinweise

Hotel Les Bains de Saillon

Dieses 4-Sterne-Hotel im Walliser Dorf Saillon liegt aussichtsreich inmitten von malerischen Weinbergen und Obstgärten. Die geräumigen und eleganten Zimmer im Hotel des Bains de Saillon bieten Kabel-TV, eine Minibar und ein Bad. WLAN steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung.

Der Wellnessbereich mit 2 Saunen und 3 Dampfbädern ist im Reisepreis eingeschlossen. Das Restaurant mit Blick auf die Walliser Alpen verwöhnt Sie mit traditionellen Schweizer Gerichten und Walliser Spezialitäten sowie mit einer Auswahl an erlesenen Weinen aus der Region. Snacks und Getränke erhalten Sie den ganzen Tag über an der Bar Le Farinet.

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder