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Kräuterwoche in Vals

Artenreiche Bergflora und Kräuterkunde im Valsertal

Flora und Fauna sind in den Bergen besonders vielfältig. Während den Sommer-Wandertagen im Bündner Bergdorf Vals gibt es viele unterschiedliche Wild- und Heilpflanzen in einer abwechslungsreichen Landschaft zu entdecken. Viele der Natur überlassenen Matten und Weiden werden nur von Vieh und Wildtieren genutzt.Die in Vals aufgewachsene Kräuterfrau Claudia Vieli Oertle führt die Wandergruppe in verschiedene Seitentäler und kann vom Leben von früher und heute aus dem Bergdorf berichten. Es wird mehrheitlich auf breiten Naturwegen gewandert, ab und zu auch ein Wegstück auf schmalen Trampelpfaden. Es geht über Stock und Stein – die Höhenmeter werden in gemütlichem Tempo mit genügend Pausen zurückgelegt.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1. Tag: Anreise nach Vals, Kräutergarten Bidem

Individuelle Anreise nach Vals und Zimmerbezug im Hotel. Das Boutique-Hotel Steinbock bietet einen einzigartigen Ausblick auf das urtüpische Dorf Vals. Die aussergewöhnliche Symbiose von Traditionellem mit Modernem macht das Gebäude selbst zum Hingucker.

Für alle, die bereits um den Mittag in Vals ankommen, besteht die Möglichkeit am Nachmittag den Nutz- und Schaugarten im Bidem zu besichtigen. Claudia Vieli Oertle bietet im Kräutergarten Bidem eine Führung an. Am Abend um 20 Uhr heisst Claudia Vieli Oertle alle Teilnehmenden willkommen und informiert über den Ablauf der Kräuter-Wanderwoche.

2. Tag: Gadastatt – Stafelti – Hängelahütte

Die Gondelbahn bringt uns hoch auf die Gadastatt. Wir nehmen einen schmalen Wanderweg unter die Füsse und gehen gemütlich bis zum Stafelti, wo ein paar Maiensässhütten stehen. Die Wanderung dauert rund eine Stunde, danach führt uns eine breite Naturstrasse in wenigen Minuten zur Hängelahütte. Die Hängelahütte wird mit viel Herzblut von Nicole Loretz und ihrer Mutter Trudi Schnider geführt. Die Aussicht talein- und talauswärts, hinab aufs Dorf und in die Berge ist einzigartig. Nach einer währschaften Stärkung geht es hinunter ins Dorf. Teils wandern wir auf der breiten Naturstrasse, teils nehmen wir die schmalen Wanderwege über die Allmenden. Unterwegs treffen wir eine grosse Vielfalt von alpinen Pflanzen an. Wir entdecken verschiedene Heilpflanzen und Claudia Vieli Oertle erzählt über die Heilwirkung und Anwendung der Kräuter und Heilpflanzen.

Wanderung Gadastatt – Stafelti (zirka 1 Stunde)

Wanderung Stafelti – Hängelahütte (zirka 15 Min.)

Mittagspause

Wanderung Hängelahütte – Vals (zirka 2,5 Stunden)

▲250 m ▼810 m

3. Tag: Egga – Aberschhus – Peil

Der erste Teil der Wanderung geht steil bergauf. Wir gehen gemütlich und sind froh über die noch kühleren Temperaturen am Morgen. Auf diesem Weg gingen früher im Winter die Bergträger hoch. Ihre Route führte sie über den Valserberg ins Hinterrhein und weiter in den Süden. Von dort holten sie Waren wie Weinbeeren, getrocknete Kastanien, Polenta, etc. und trugen dies über den Berg zurück nach Vals.

Kurz nach dem Aberschhus haben wir die Höhe erreicht und wandern ins Peiltal hinein, an den Maiensässten Kartütscha, Uf der Matta und Tschifera vorbei. Ein Teil wandern wir auf schmalem Weg, meist führt uns die Tour aber auf breite Naturstrassen nach Peil. Nach einem Mittagshalt geht es weiter zum Chappelihus, wo die Kappele des Heiligen Michael steht. Auf der gegenüberliegenden Talseite werden wir in den Peiler Bergen die Geissherde sehen, die täglich vom Hirten der Geissalp Suscht auf die Wildwiesen geführt werden.

Kurz vor den Maiensässen Bodahus machen wir einen Abstecher zum Schalenstein. Schalensteine gibt es an verschiedenen Orten zu finden, sie dienten dem Anpeilen der Himmelsrichtungen sowie kalendarischer Aufgänge und Untergänge gewisser Himmelskörper.

Auf der Naturstrasse geht es weiter zum Tobelhus und dann durch den Peilerwald ins Dorf hinunter. Unterwegs kommen wir an der Polenhütte vorbei. Polnische Internierte erstellten während des 2. Weltkrieges die Strasse nach Peil. Beim Bord gibt es zwei Varianten für den letzten Teil der Wanderung, eine steilere und eine gemütlichere. Auf der Wanderung werden wir unter anderem die Heilpflanze Arnika und andere Heilpflanzen entdecken.

Wanderung Rufena – Egga – Aberschhus – Uf der Matta – Peil (zirka 2,5 Stunden)

Mittagspause

Wanderung Peil – Oberpeil – Bild – Bord – Vallee (zirka 2 Stunden)

Alternative: Wanderbus Peil – Vals

▲820 m ▼500 m

4. Tag: Zervreila – Gadastatt – Leis – Soladüra

Das Postauto nimmt uns mit nach Zervreila, wo wir über die Staumauer in Richtung Frunt wandern. Auf einem Felsen steht die Kapelle St.Anna, sie wurde im 2016 vom Blitz getroffen und der Altar im Inneren zerstört. Mittlerweile ist die Kapelle wieder renoviert worden. Der Wanderweg führt uns zum Hochmoor, wo wir unter anderem das geschützte Wollgras sehen sowie den Sonnentau entdecken werden. Auf der Route haben wir einen schönen Ausblick zurück zum markanten Zervreilahorn und kurz vor der Gadastatt öffnet sich die Sicht hinunter ins Dorf.

Kurz vor der Gadastatt nehmen wir den Wanderweg hinunter zum Weiler Leis, wo wir in einer gemütlichen Bergbeiz einen Imbiss zu uns nehmen werden. Auf der Naturstrasse gehen wir die Talseite entlang in Richtung Soladüra. Hier können wir kurzfristig entscheiden, ob wir eine Zusatzschlaufe via Wolfazuu und Gäud ins Dorf machen oder auf kürzerem Weg ins Dorf zurückkehren.

Postautofahrt Vals – Zervreila, Wanderung Zervreila – Frunt – Gadastatt – Leis (zirka 3 Stunden)

Mittagspause

Wanderung Leis – Soladüra – Wolfazuu – Gäud – Dorf (zirka 2 Stunden)

Alternative: Wanderbus Leis – Vals

▲330 m ▼850 m

5. Tag: Höhenweg

Zum Wochenabschluss unternehmen wir am Vormittag eine kleine Wanderung auf dem Höhenweg. Immer mit Blick ins Dorf sehen wir auf die Valser Steinplattendächer und können die Kulturlandschaft des Tales wahrnehmen. Wer noch mehr Kultur erleben möchte, dem empfiehlt sich ein Besuch im Valser Heimatmuseum, dem Gandahus.

Am Mittag erfolgt die individuelle Heimreise.

Panorama-Höhenweg in Dorfnähe (zirka 1 Stunde)

Claudia Vieli Oertle Fachliche Leitung
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Highlights

Panorama-Wanderwege um Vals

Zevreila-Stausee

Kräutergarten im Bidem in Vals

Leistungen

  • 4 Übernachtungen im 3-Stern Boutique-Hotel Steinbock in Vals
    Basis Doppelzimmer, Dusche/WC, Halbpension, Taxen
  • Wanderungen, Besichtigungen und Eintritte gemäss Programm
  • Kräuterkunde
  • Fachliche Leitung durch Kräuterfrau Claudia Vieli Oertle ab/bis Vals

Weitere Hinweise

Wanderungen

Alle Routen sind mit Wanderwegen (schmal), grösstenteils mit breiten Wanderwegen und mit gutem Schuhwerk gut begehbar. Allerdings z.T. einige Höhenmeter und daher etwas anstrengend. Es ist genug Zeit eingeplant und Alternativen bei fast jeder Wanderung zirka in der Hälfte mit dem Wanderbus ins Dorf zurückzukehren.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Annullierungskostenversicherung mit SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • An– und Rückreise nach Vals
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder