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Die Naturparks der Maremma

Vogelbeobachtungen in der südlichen Toskana

Die abwechslungsreiche und malerische Landschaft der Toskana wird im Süden durch die etwas weniger bekannte Maremma gegenüber der Region Latinum abgegrenzt. Entlang der tyrrhenischen Meeresküste erstrecken sich die grossflächigen Wälder des Naturschutzgebietes Ombrone und Uccellina. Im hügeligen Hinterland dominieren dagegen die Weinkulturen. Die Vogelwelt in dieser wilden Naturlandschaft Mittelitaliens ist sehr reichhaltig und einen Besuch wert: Seeregenpfeifer, Stelzenläufer, Zwerg- und Lachseeschwalbe, Korallenmöwe, vier Reiherarten und Sturmtaucherarten können entlang der Küste und an Süsswasserbereichen beobachtet werden. In der mediterranen Vegetation leben unter anderem Provence-, Sarden- und Weissbartgrasmücke (ssp. cantillans), Rotkopf- und Schwarzstirnwürger, Blauracke, Pirol, Bienenfresser und Schwarzkehlchen. Unser Landhotel liegt im Grünen und man kann direkt vor der Tür im Garten oder in der nahen Umgebung auf Vogelpirsch gehen. Die Toskana ist auch bekannt für ihre ausgezeichneten Speisen, welche wir liebevoll zubereitet jeweils nach den reichhaltigen Exkursionstagen geniessen können.

Reisedaten

Beteiligung: mind. 10, max. 14 Teilnehmende

Reiseprogramm

1. Tag: Zürich – Rom – Orbetello

Bahnreise nach Rom. Nach 2.30 Std. Fahrt nordwärts erreichen wir abends unser Hotel in Orbetello. Vielleicht reicht die Zeit vor dem Abendessen für ein erfrischendes Bad im Pool.

2. Tag: Orbetello

Heute beobachten wir rund um die Lagune von Orbetello, einem wahren Vogelparadies. Sie befindet sich im Bereich der Maremma und wird seit 1971 vom WWF betreut. Das Gebiet ist von grosser Bedeutung für zahlreiche Zugvogelarten wie Sichel-, Alpen-, Zwerg- und Temminckstrandläufer, Kiebitzregenpfeifer, Teich- und Bruchwasserläufer, aber auch für Rosaflamingo, viele Entenarten, Schwarzhalstaucher, Rohr- und Kornweihe, Wanderfalke und Fischadler. Es handelt sich ausserdem um das Überwinterungsgebiet einer vom Aussterben bedrohten Ibisart, dem Waldrapp. Im Rahmen eines EU-Projekts soll er in Europa wiederangesiedelt werden. Kurz vor Sonnenuntergang suchen wir nach Schleiereule und Steinkauz und halten Ausschau nach Waldohreulen an ihrem Schlafplatz.

3. Tag: Naturschutzgebiet Maremma

Wir besuchen den 1975 gegründeten «Parco Regionale della Maremma», ein Naturschutzgebiet südlich von Grosseto. Im Mündungsgebiet des Flusses Ombrone mit seinen Sümpfen und flachen Binnenseen werden wir auf verschiedene Entenarten, Seeregenpfeifer, Stelzenläufer und Zwergseeschwalbe stossen. Entlang der felsigen Hänge des Monti dell’Uccellina, sowie in der mediterranen Strauchvegetation und den anschliessenden Steineichenwäldern sind Brutvögel wie Blauracke, Bienenfresser, Rotkopf- und Schwarzstirnwürger, Grasmückenarten und Ortolan zu erwarten.

4. Tag: Principina a Mare

Den heutigen Tag verbringen wir mit Beobachtungen entlang der Küste bei Principina a Mare, wo wir das Meer absuchen, sowie entlang der Küste Ausschau halten. Korallenmöwen, Mittelmeer- und Sepiasturmtaucher sind hier keine Seltenheit.

5. Tag: Monte Amiata

Im Inland, nordöstlich von Grosseto, befindet sich der 1738 m ü. M. hohe Monte Amiata, ein Berg vulkanischen Ursprungs. Entlang der Hänge wechseln sich Laubmischwälder mit felsigen Hängen und offener Vegetation ab. Hier gehen wir auf die Suche nach dem seltenen Lannerfalken, nach Steinadler, Schlangen- und Zwergadler. In der abwechslungsreichen Landschaft mit ihrer charakteristischen Flora haben wir einmal mehr Chancen Rotkopf- und Schwarzstirnwürger, aber auch Pirol, Ortolan, Zaun- und Zippammer zu sehen.

6. Tag: Naturschutzgebiet Burano-See und Cosa

Der Brackwassersee Burano wurde bereits 1980 als Gebiet internationaler Bedeutung unter Schutz gestellt. Zur Zugzeit oder als Brutvögel sind hier Tauch- und Gründelenten, Rosaflamingo, mehrere Reiherarten, aber auch Rohrweihe und Fischadler anwesend. Wir runden den Tag mit einem Besuch der faszinierenden, archäologischen Ausgrabungsstätte Cosa ab. Während wir durch diese ehemalige römische Stadt spazieren, entdecken wir möglicherweise Blaumerle und Mittelmeer-Steinschmätzer sowie Mauergecko oder Ruineneidechse.

7. Tag: Orbetello – Rom – Zürich

Heute heisst es bereits Abschied nehmen von der Toskana. Nach dem Frühstück ca. 2.30 Std. Fahrt im Minibus nach Rom wo wir mittags die Bahnfahrt via Milano antreten. Ankunft abends in Zürich.

Dr. Manuela Seifert Fachliche Leitung
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Highlights

Leistungen

  • Bahnreise Wohnort - Rom und zurück, 2. Klasse (Basis Halbtaxabonnement)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Unterkunft in einem 3-Stern Hotel, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen
  • Mittagessen in landestypischen Lokalen oder als Picknick
  • Lokale Führung (Englisch sprechend)
  • Fachliche Leitung
  • 5% des Pauschalpreises für Projekte der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

Weitere Hinweise:

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder