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Botswanas unberührte Wildnis

Zeltcamp-Safari zwischen Okavango-Delta und Victoria-Fällen

Botswana hat sich dank früher und intensiver Schutz-Bemühungen und auch dank seiner nicht für Massentourismus zugänglichen Urlandschaften eine Ursprünglichkeit und Unberührtheit erhalten können.Von einmaliger Besonderheit ist das Okavango-Delta, ein riesiges Feuchtgebiet umgeben von Wüste. Die Quelle des Gewässers liegt im Hochland von Angola, fliesst durch Namibia und erreicht schliesslich Botswana. Anstatt ins Meer zu fliessen überströmt das Frischwasser 15’000 km² der Kalahari-Wüste, strömt in viele Lagunen und Kanäle oder versickert im Sand. Das Okavango-Delta ist denn auch ein einzigartiges Ökosystem, das einer reichen Flora und Fauna das Überleben sichert.Eine der bekanntesten Wildreservate im südlichen Afrika ist der Chobe-Nationalpark, der sich über eine riesige Fläche von 10’566 km² erstreckt und verschiedene Lebensräume aufweist wie die Savuti-Sektion im Westen des Parks. Dieses einstige Sumpfgebiet, wie auch der Savuti-Kanal, waren jahrelang ausgetrocknet. Grassavanne und Steppe bedecken heute das umliegende Gebiet. Wasserstellen und nach Regenfällen flutende Gewässer sichern das Überleben einer überreichen Fülle von Wildtieren. Savuti gehört zur tier- und artenreichsten Gegend im Chobe-Nationalpark. Eindrucksvoll ist im Chobe die riesige Elefantenpopulation, welche in den letzten Jahren ständig angewachsen ist und zurzeit bei 120’000 Individuen liegt. Die Herden wandern bis zu 200 km, je nach saisonalem Wasserangebot, gefolgt von grossen Gruppen von Zebras, Kaffernbüffeln, Giraffen und Impalas. Mit der Wahl einen Teil der Unterkünfte in Zeltcamps zu beziehen, also mitten in der freien Natur – mit all den Lauten der Wildnis auch nachts – kann, wie kaum sonst, ein «Afrika, wie es einmal war» erlebt werden.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1./2. Tag, Samstag/Sonntag, 29./30. September

Zürich – Johannesburg – Maun

Am späten Abend Linienflug von Zürich nach Johannesburg mit Ankunft am anderen Morgen. Am Mittag Weiterflug nach Maun. Nach dem Empfang durch die Safari-Crew erfolgt der Transfer zu unserer ersten Unterkunft in einer Lodge, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen und einer Besprechung der Safari-Route.

3. Tag, Montag, 01. Oktober

Okavango-Delta

Wir beginnen unsere Safari auf dem Wasserweg. Mit Mokoros (lokale Einbaum-Boote) werden wir von erfahrenen Einheimischen durch mäandernde Flussläufe im Okavango gestakt, vorbei an dichter Vegetation. Intensiv sind die Geräusche der Wildnis, vorab die Vogelstimmen, und immer wieder können auch Wildtiere am Wasser beobachtet werden. Auf einer Insel im Delta beziehen wir unser erstes Zeltcamp und sitzen nach einem «Open-air»-Abendessen gemütlich um ein Lagerfeuer.

4.–7. Tag, Dienstag - Freitag, 02. - 05. Oktober

Moremi-Nationalpark

In den nächsten Tagen sind wir mit komfortablen Safari-Geländewagen im Moremi-Nationalpark unterwegs - eines der vielseitigsten Wildreservate im südlichen Afrika mit einer hohen Dichte an Wildtieren wie Elefanten, Kaffernbüffeln, Löwen und Leoparden. Mit etwas Glück beobachten wir auch Wildhunde und Geparden. Eindrucksvoll ist die Landschaft mit Grassavannen, Palmenhainen, Galeriewäldern und Wasserflächen. Mitten in dieser ursprünglichen Natur werden wir vier Tage und Nächte in zwei verschiedenen Zeltcamps verbringen.

8.–10. Tag, Samstag - Montag, 06.–08. Oktober

Savuti-Wildreservat

Wir fahren weiter ins Savuti-Wildreservat im südwestlichen Teil des Chobe-Nationalparks. Wir folgen den Trockenflüssen und fahren über ehemalige Überschwemmungsgebiete, wo viele Elefanten, grosse Herden von Leier- und Rappenantilopen, Impalas, Zebras, Streifengnus und Giraffen heimisch sind. Bei so viel lockender Jagdbeute sind auch Löwen, Hyänen, Schakale, Wildhunde und sogar Geparden nicht weit entfernt. Mit unserem Zeltcamp sind wir mitten in der wilden Natur des Savuti-Wildreservates.

11./12. Tag, Dienstag/Mittwoch, 09./10. Oktober

Chobe-Nationalpark

Wir erkunden weiter den Chobe-Nationalpark, der ebenfalls eine überaus grosse Dichte von Wildtieren aufweist und dank unterschiedlichen Lebensräumen wie sandige Trockensavannen, Mopane-Baumsavannen und saisonal überfluteten Marschen. Im Norden wird der Chobe-Nationalpark begrenzt durch den Chobe-Fluss, die einzige Wasserquelle für die Tierwelt. Hier sind Beobachtungen besonders vielfältig: von Impalas, Wasserböcken, Warzenschweinen bis hin zu Kapgiraffen und Kaffernbüffeln. Äusserst reizvoll ist es, die hier besonders grosswüchsigen Elefanten beim Baden zu beobachten. Wer eine Bootsfahrt unternehmen möchte (fakultativ) wird auch Nilpferde und Krokodile sehen. Vielfältig ist ausserdem die Vogelwelt. Für zwei Übernachtungen sind wir diesmal in einer komfortablen Lodge untergebracht.

13. Tag, Donnerstag, 11. Oktober

Chobe – Kasane – Victoria Falls

Wir verlassen den Chobe-Nationalpark, fahren zur Grenzstation (Botswana/Zimbabwe – ein Visum erhalten wir vor Ort) und erreichen auf guter Teerstrasse die Victoria-Fälle. Schon von weitem ist die Gischtwolke am Himmel zu erkennen. Je nach Jahreszeit stürzen hier 500 Millionen Liter Wasser pro Minute donnernd über 100 m in die Tiefe. Nach einem ersten Eindruck der Fälle beziehen wir unsere Zimmer im legendären Victoria Falls Hotel, geniessen den blumenreichen Garten und können auch von hier aus einen Teil der Victoria-Fälle einsehen.

14./15. Tag, Freitag/Samstag, 12./13. Oktober

Victoria Falls – Kasane – Johannesburg – Zürich

Nach dem Frühstück folgt der Transfer zum Flughafen in Kasane und der Rückflug nach Johannesburg. Anschliessend Weiterflug nach Zürich mit Ankunft am anderen Morgen.

Stephan Siegfried Fachliche Leitung
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Anforderungsprofil

Info

Highlights

  • Okavango-Delta
  • Chobe-Nationalpark und Savuti
  • Elefantenherden, Zebras, Giraffen, Kaffernbüffel
  • Übernachtung in Zeltcamps

Leistungen

  • Linienflüge Zürich – Johannesburg – Maun / Kasane – Johannesburg – Zürich, Gruppentarif, inkl. 1 Aufgabegepäck (max. 12 kg)
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 780)
  • Transfers und Safarifahrten
  • Nationalparktaxen
  • Visakosten für Zimbabwe (zz USD 30)
  • Unterkunft für 4 Nächte in Lodges bzw. Hotels, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Unterkunft für 8 Nächte in Zeltcamps mit sanitarischen Einrichtungen
  • Vollpension mit Getränken zum Essen, beginnend mit dem Abendessen am 2. Tag und endend mit dem Frühstück am 14. Tag
  • Mineralwasser
  • Safari-Crew
  • Fachliche Leitung

Weitere Hinweise:

Formalitäten

Gültiger Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist. Ein Visum für Zimbabwe wird an der Grenze erteilt.

Gesundheit

Die folgenden Impfungen sind empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern, Hepatitis A, Malariaprophylaxe.

Zeltcamps

Die Unterkunft in den mobilen Zeltcamps ist in 2er-Safari-Bow-Zelten (Schlafsack und Matratze und Liege wird gestellt). Buschtoiletten und Buschdusche sind zum Teil fest installiert. Es werden auch Campingstühle, Tische und eine gut gefüllte Bar mitgeführt. Im Zeltcamp muss man nicht selber Hand anlegen, alles wird von der Safari-Crew erledigt. Sie geniessen einfach den Aufenthalt in der freien Natur – die beste Art Afrika intensiv zu erleben! Ein «Afrika, wie es einmal war …».

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Annullierungskostenversicherung mit SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder