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Abruzzen

Im Reich des italienischen Wolfs und marsischen Braunbärs, durch unberührte Waldgebiete und entlang urspürunglicher Berglandschaften

Die Abruzzen mit ihren vielfältigen Waldgebieten, faszinierenden Berglandschaften und tiefen Schluchten, wo kleine Dörfer seit Hunderten von Jahren in einer Art Dornröschenschlaf fortbestehen. Hier werden wir auf kleinen Wegen durch Dörfer und Täler spazieren, auf der Suche nach Steinadler und Wanderfalke sowie der seltenen Abruzzengämse. In den ursprünglichen Wäldern leben der Italienische Wolf und der Marsische Braunbär, eine Unterart des Braunbären, die nur in den Abruzzen vorkommt, sowie Weissrückenspecht, Pirol, Steinsperling und Zippammer. Der Abruzzen-Nationalpark liegt inmitten der Appeninen, wurde 1923 gegründet und umfasst rund 500 Km2. Ein weiterer Nationalpark ist Majella (740 Km2 gross), der durch seine Gebirge, tiefe Schluchten und Täler, sowie die kleinen, mittelalterlichen Städte, entlang der steilen Felskanten, besticht. Diese beiden Nationalparks mit ihrer vielfältigen Landschaft (u.a. viele Orchideenarten) und Vogelwelt, ihren seltenen Säugetierarten und Schmetterlingen werden wir auf unserer Naturreise auf entspannten Spaziergängen erkunden. Als Unterkunft dienen uns zwei gemütliche Hotels, beides Familienbetriebe.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1.Tag, Sonntag, 09. Juni

Zürich – Rom – Caramanico Terme

Bahnreise ab der Schweiz bis nach Rom Termini. Nach Ankunft in Rom erreichen wir nach etwa 2.5 Std. Fahrt per Minibus das Gebiet des Majella Nationalparks in der Provinz Pescara. Gegen Abend beziehen wir in Caramanico Terme unser Agriturismo für die nächsten vier Nächte.

2. – 4. Tag Montag – Mittwoch, 10. – 12. Juni

Majella Nationalpark

Der Majella Nationalpark ist in den Provinzen Chieti, L’Aquila und Pescara gelegen und existiert seit 1991 mit einer Fläche von ca. 75 Hektar. Das Gebiet ist grössten Teils bergig und mehr als die Hälfte des Parks liegt über 2000 m ü.M. Der Park überzeugt durch seine einzigartige Flora und Fauna. In den unterschiedlichen Höhenlagen sind mehr als 2000 unterschiedliche Pflanzen verzeichnet, mit Besonderheiten wie der Akelei de Majella. Wilde Schluchten, Pfade, Hochplateaus, sowie Kapellen und Abteien prägen das Bild. Vom geologischen Gesichtspunkt aus gesehen ist das Majella Massiv einzigartig in den Apenninen. Das Kalksandgestein ist vor mehr als Millionen von Jahren aus dem tropischen Meer entstanden, was deutlich an den zahlreichen Fossilienfunden und seiner Gebirgsform zu erkennen ist. Beinahe 40% der Gesamtfläche sind von Wäldern bedeckt. Die Wälder sind von besonderer ökologischer Bedeutung. Sie bestehen vornehmlich aus Laubmischwäldern aus Eiche und Hainbuche. Durch den Schutz der Wälder finden in dem Nationalpark viele Wildtiere wie verschiedene Wolfarten, Wildkatzen, Marder, Falken und Bussarde und insbesondere der seltene Braunbär einen Lebensraum.

Von unserem Hotel aus ist es nicht weit zu den Schluchten oder Tälern des Kalkgebirges, wo wir Lanner- und Wanderfalke, Steinadler, Schlangenadler, Alpenkrähe, zahlreiche Schmetterlings- und andere Insektenarten suchen. Unter anderem lebt hier eine endemische Libelle, die Italienische Quelljungfer. Faszinierend ist auch die Pflanzenwelt. Wir werden hie und da bei Sonnenaufgang oder am späteren Nachmittag auf die Suche nach dem Marsischem Braunbär, der Abruzzengämse und dem seltenen Italienischen Wolf gehen. Kleine, mittelalterliche Städte wie Pacentro, Palena, Fara San Martino oder Taranta Peligna liegen auf unserem Weg und bieten sich für einen Kaffee an.

5. Tag, Donnerstag, 13. Juni

Abruzzen Nationalpark

Heute verlassen wir den Majella Nationalpark und fahren Richtung Süden zum Abruzzen Nationalpark wo wir unser Albergo in Pescasseroli für die restlichen Tage beziehen. Unterwegs halten wir mehrmals für Beobachtungen oder kleine Spaziergänge an, auch in einem der historischen Städtchen.

6. Tag, Freitag, 14. Juni

Val di Rose

Entlang dieses wunderschönen Bergtals halten wir Ausschau nach Mauerläufer, Schneesperling, Zippammer und Steinrötel. Im Gebiet von Vallone Pesco di Lordo bieten alte Buchenwälder einen idealen Lebensraum für Spechte, unter anderem der seltenen Unterart des Weissrückenspechts. Einmal mehr kehren wir frühmorgens oder gegen Abend zum Bären-Ansitzpunkt zurück.

7. Tag, Samstag, 15. Juni

Camosciara

Wir fahren ins nahe gelegene Sangro-Tal. Im hügeligen Gelände stossen wir vielleicht auf Rothirsche, Rehe oder Wildschweine. Im Wald und entlang der Berghänge entdeckt man oft Tannenmeise, Waldbaumläufer, Berglaubsänger, Mauerläufer oder Alpendohle. Wir fahren weiter zur Kirche von Gioia Vecchia, von wo aus wir nicht nur eine wunderbare Aussicht haben, hier lassen sich mit etwas Glück auch Bär und Wolf entdecken sowie Rothirsch, Reh, Wildschwein und Fuchs.

8. Tag, Sonntag, 16. Juni

Pescasseroli – Rom – Zürich

Nach dem Frühstück fahren wir in etwa 2,30 Std. im Minibus nach Rom wo wir mittags die Bahnfahrt via Milano antreten. Ankunft abends in Zürich.

Dr. Manuela Seifert Fachliche Leitung
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8 Tage p.P. ab CHF 2550.-
Ansprechpartner Yvonne Herzog 041 418 65 86
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Highlights

  • Marsischer Braunbär
  • Wolf
  • Abruzzengämse
  • Steinadler und Wanderfalken
  • Orchideen

Leistungen

  • Bahnreise Wohnort - Rom und zurück, 2. Klasse (Basis Halbtaxabonnement)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Unterkunft in familiären Hotels, Basis Doppelzimmer Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen
  • Mittagessen in landestypischen Lokalen oder als Picknick
  • Lokale Führung (Englisch sprechend)
  • Fachliche Leitung
  • 5% für Projekte der Pro Natura

Weitere Hinweise

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte.

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Annullierungskostenversicherung mit SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder