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25. Juni – 06. Juli 2013

25.06.13-06.07.13
Pauschalpreis pro Person
CHF 5690
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 600
Beteiligung: mind. 10, max. 16 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge Zürich – Düsseldorf – Reykjavik – Düsseldorf – Zürich, Gruppentarif
  • Flughafentaxen (z.Z. CHF 300)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Unterkunft in Touristklasshotels, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen
  • Mittagessen zum Teil auch als Picknick
  • Fähr- und Bootsfahrten
  • Lokale Führung ab / bis Reykjavik durch Björn Rúriksson (Driverguide)
  • Fachliche Leitung
  • 5% des Pauschalpreises für Projekte der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte, die noch mindestens 3 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein müssen.

Wir fliegen mit

Island mit Westmänner-Insel

mit Carl’Antonio Balzari und Björn Rúriksson

Die Fauna Islands ist geprägt von der Vogelwelt, die viele reizvolle Beobachtungsmöglichkeiten bietet. Obgleich Island nicht wirklich arktisch ist, kommen doch einige zur Arktis gehörende Vogelarten hier vor. Zudem ist Island einmal der westlichste Vorposten für eine Anzahl von Vogelarten der «Alten Welt» und zugleich der östlichste für einige Arten der «Neuen Welt». Insgesamt sind 227 Vogelarten für Island nachgewiesen worden. Brutvögel hat Island aber nur 77 Arten. Dazu kommen knapp 120 Arten regelmässiger Durchzügler oder Wintergäste. Es ist jedoch nicht so sehr die Zahl der Arten, als die Menge der Vögel, die Island zu einem Vogelparadies machen. Besonders eindrucksvoll sind die spektakulären Vogelfelsen mit «Etagen» von Trottel- und Dickschnabellummen, Tordalken, Dreizehenmöwen und Eissturmvögel sowie Papagei-taucher. Doch auch im Landesinneren sind einzelne Beobachtungen unvergesslich, z.B. der scheue Sterntaucher auf einem Teich oder der Goldregenpfeifer mit seinem melancholischen Ruf. Und immer wieder faszinieren die vielgestaltigen Landschaften

Reiseprogramm

1. Tag, Dienstag, 25. Juni
Zürich – Düsseldorf – Reykjavik
Am Abend Linienflug von Zürich via Düsseldorf nach Reykjavik. Am Keflavík-Flughafen werden wir von unserem Organisator und Driverguide, Björn Rúriksson, begrüsst. Transfer zum Hotel in Reykjavik und Übernachtung.


2. Tag, Mittwoch, 26. Juni
Reykjavik – Reykholt – Borgarnes – Stykkishólmur
Vor unserer Entdeckungsfahrt durch Island besuchen wir den Reykjaviker Stadtteich, wo wir bereits verschiedene Vögel beobachten können. Nicht weit von Husafell stossen wir auf die magischen Hraunfossar-Wasserfälle. Wir halten in Reykholt. Snorri Sturluson, der im 13. Jahrhundert als grandioser Dichter galt, wohnte hier. Später fahren wir durch abwechslungsreiche und fruchtbare Landschaften und sehen von Weitem die Südost-Seite der Halbinsel Snaefellsnes. In Borgarnes können wir verschiedene Möwen, darunter Lach- und Heringsmöwen, beobachten. Am Mýrar beobachten wir Austernfischer, Odinshühnchen und möglicherweise Thorshühnchen. Der geschäftige Fischerhafen Stykkishólmur liegt auf der Nordseite der Halbinsel am Breidafjördur. In der Nähe von Stykkishólmur brütet auf verschiedenen Teichen der scheue Sterntaucher und möglicherweise entdecken wir auch Eistaucher. Für drei Übernachtungen finden wir Unterkunft in Stykkishólmur.


3. Tag, Donnerstag, 27. Juni
Stykkishólmur und Umgebung
Der Morgen steht zur freien Verfügung. Stykkishólmur bietet viele schöne, kleine Buchten und Felsen zur Vogelbeobachtung. Am Nachmittag besuchen wir den speziellen Haifischhof Bjarnarhöfn, wo Eishai verarbeitet und ge-trocknet wird. Wer möchte darf probieren. Am späteren Nachmittag unternehmen wir – witterungsabhängig – eine Bootsfahrt im Fjord. Die vielen steilen und unbewohnten Inseln beherbergen eine Vielfalt von Vogelkolonien: Krähenscharben, Papageitaucher, Eissturmvögel, Dreizehenmöwen und den Seeadler können wir ziemlich aus der Nähe beobachten. Leichtes aber gutes Abendbuffet auf dem Boot.


4. Tag, Freitag, 28. Juni
Halbinsel Snaefellsnes – Rund um den Snaefells-Gletscher
Wir lernen die landschaftliche und vogelreiche Landschaft der Halbinsel Snaefellsnes kennen. In Rif verteidigen Küstenseeschwalben ihr Brutgebiet. Zutraulicher sind Odinshühnchen und Alpenstrandläufer. An der Küste in Ytri-Vík beobachten wir Seehunde. Thúfubjarg be-herbergt an seinen steilen Klippen eine grosse Brutkolonie von Dickschnabel- und Trottellummen, Tordalken, Dreizehenmöwen und Eis-sturmvögel. Wir laufen in rund einer Stunde von Arnarstapi nach Hellnar der steilen Küste entlang. Auf dieser Strecke sollten wir auch Kragenenten sehen. Während die Weibchen im Landesinneren am Süsswasser brüten, halten sich die buntgefärbten Männchen mit Vorliebe an der Steilküste auf.


5. Tag, Samstag, 29. Juni
Nach Nordland und Eyjafjördur
Wir verlassen Stykkishólmur und fahren in nördöstlicher Richtung zum Hvammsfjördur. Die Gegend ist bekannt durch die Laxdaela-Saga, eine der Bekanntesten Islands. Weiter reisen wir über Laxárdalur zum tiefen Hrútafjördur. Kurz nach Blönduós überqueren wir den ersten Pass, den Vatnsskard. Wir besichtigen den alten Hof Glaumbaer. Das ehemalige Bauernhaus ist heute ein Museum und zeigt wie die wohlhabenden Bauern im 19. Jh. gelebt haben. Anschliessend überqueren wir den Öxnadalur-Pass. Am Nachmittag erreichen wir Akureyri, die grösste Stadt im Norden Islands mit rund 18’000 Einwohner. Weiterfahrt ins Mývatn-Gebiet, wo wir zweimal übernachten. Nach dem Abendessen Spaziergang mit Vogelbeobachtungen. Wir sehen verschiedene Entenarten möglicherweise auch Sterntaucher.


6. Tag, Sonntag, 30. Juni
Húsavík – Halbinsel Tjörnes – Dettifoss
Am Morgen fahren wir in nördlicher Richtung nach Húsavík. In diesem geschäftigen Fischer-städtchen machen wir einen kurzen Halt. An der äussersten Spitze der Halbinsel, beim Leuchtturm von Breidavík, können wir aus nächster Nähe dem Treiben der drolligen Papageitaucher zusehen. Dazu kommen Skuas, Mantel- und Silbermöwen, Eider- und Kragen-enten. Unser nächster Besuch gilt Ásbyrgi, einer einzigartigen geologischen Formation. Schliesslich steigen wir zum grössten Wasserfalls Europas ab, dem mächtigen Dettifoss. Über das Hochplateau der Missetäterwüste und dem eindrucksvollen Vulkangebiet Nám-askard mit Solfatarenfeld erreichen wir am späten Nachmittag wieder Mývatn.


7. Tag, Montag, 01. Juli
Mývatn – Akureyri – Varmahlíd
Exkursion im Gebiet des Mývatn, dem Mücken-see. Dieser, jedem Ornithologen bekannte See, beherbergt die grösste Ansammlung von brütenden Enten in ganz Europa. Bis zu 17 Arten wurden festgestellt. Berg-, Spatel- und Pfeifenten bilden das Hauptkontingent. Dazu kommen Reiher-, Eis- und Trauerenten sowie Mittelsäger. Nichtbrütende Singschwäne halten sich in grosser Zahl auf dem See auf. Das Gebiet des Mývatn ist auch wegen seiner Vegetation sehr interessant. Dieser viertgrösste See Islands bildet das Zentrum eines immer noch sehr aktiven Vulkangebiets. Wir sehen bizarre Lavaformationen. Auf der Rückfahrt halten wir beim Wasserfall Godafoss «Fall der Götter». Danach erreichen wir Akureyri, wo wir Zeit haben am Hafen Vögel zu beobachten, den botanischen Garten zu besuchen und die Läden zu erkunden. Kurze Fahrt zum Skagafjördur, Heimat von tausenden Islandpferden. Wir befinden uns am Rand der Hochlandroute nach Süden. Übernachtung in Varmahlíd.


8. Tag, Dienstag, 02. Juli
Skagafjordur – Kjölur-Hochlandroute – Geysir und Gullfoss
Uns steht eine lange aber einmalige Fahrt durchs Hochland bevor. Die zuerst fruchtbare Landschaft wird bald von ausgedehnten Steinwüsten abgelöst. Mit Glück entdecken wir den Gerfalken und den Merlin. Danach tauchen Berge mit grossen, flachen Gletschern auf. In Hveravellir mit seinen heissen Quellen machen wir einen längeren Halt. Wir besuchen den «Goldenen Wasserfall» Gullfoss. Ein paar Kilometer entfernt kommen wir zum grossen Geysir nach dem alle Springquellen benannt wurden. Der grosse Geysir «schläft» seit mehreren Jahren, aber das nebenstehende «Butterfass» imponiert mit seinen regelmässigen Ausbrüchen. Wir erreichen das Hotel in Gullfoss. Hier finden wir ein schönes Vogelgelände mit Uferschnepfe, Rot-schenkel, Goldregenpfeifer, Regenbrachvogel, Austernfischer, Odinshühnchen und andere Moorvögel.


9. Tag, Mittwoch, 03. Juli
Westmänner-Inseln
Um 10.00 Uhr steht uns eine spannende 30-minütige Fährfahrt zu den Westmänner-Inseln bevor. Die Insel Heimaey mit seinen 4000 Einwohner wurde 1973 stark von einem Vulkanausbruch getroffen. Wir machen eine 1½-stündige Bootsfahrt rund um die Haupt-insel, wo wir viele Meervogelarten ganz nah beobachten können: Trottellummen, Tordalken, Dreizehenmöwen und viele mehr. Hoffentlich auch Papageitaucher, die in den letzten Jahren im Südland Islands stark zurück gegangen sind. Wir besichtigen auch die Stadt mit dem Naturkundemuseum. Spätnachmittags nehmen wir die Fähre zurück. Übernachtung in der Nähe von Vík.


10. Tag, Donnerstag, 04. Juli
Südstrand nach Vík – Schwarzer Sand und Dyrhólaey
Heute besichtigen wir das kleine Örtchen Vík. Bei Reynishverfi sehen wir imposante Steil-felsen mit Kolonien von Eissturmvögel, Dreizehenmöwen u.a. Weiter geht es zum Felsvorgebirge Dyrhólaey mit seinen Vielfalt von Vögeln, wie Dreizehenmöwen, Eissturmvögel und Eiderenten. Wir besuchen die Wasserfälle Skógarfoss und Seljalandsfoss und das Freiluftmuseum Skógar, das die Geschichte der Bauern und Fischer aufzeichnet. Übernachtung in Selfoss.


11. Tag, Freitag, 05. Juli
Südland – Thingvellir – Stokkseyri und Eyrarbakki
Unser Vormittagsbesuch gilt Thingvellir, dem «Rütli» Islands. Von der Höhe der beeindruckenden Allmännerschlucht haben wir einen guten Blick über das ganze Gebiet. Am Sog-Fluss sieht man die bunten Kragenenten. Am Nachmittag fahren wir durch die gemütlichen Örtchen Stokkseyri und Eyrarbakki an der Südküste. Es sind kleine Halte für Beobachtungen von Odinshühnchen, Regenbrachvogel, Uferschnepfen u.a. vorgesehen. Übernachtung und Abschiedsabendessen in Selfoss.


12. Tag, Samstag, 06. Juli
Rückflug via Düsseldorf nach Zürich
Am Morgen bleibt noch etwas Zeit um letzte Beobachtungen zu machen, bevor es zum Flughafen von Keflavík geht. Rückflug via Düsseldorf nach Zürich.