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22. Nov. – 12. Dezember 2017

22.11.17-12.12.17
Pauschalpreis pro Person
CHF 11350
Zuschlag Doppelkabine
Oberdeck pro Person
CHF 1100
Zuschlag Einzelzimmer
für 9 Nächte Hotel
CHF 850
Beteiligung: mind. 10, max. 14 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge Zürich – Amsterdam – Guayaquil und Quito – Amsterdam – Zürich, Gruppentarif, inkl. 1 Aufgabegepäck
  • Flughafentaxen (zz. CHF 355)
  • Lokale Flüge Guayaquil – Galápagos – Quito
  • Lokale Flüge Quito – Coca – Quito
  • Transfers und Stadtbesichtigung in Guayaquil und Quito
  • 4 Übernachtungen in Erstklass-Hotels (Guayaquil und Quito), Basis Doppelzimmer, Dusche/WC inkl. Frühstück 
  • 2 Abendessen in Quito
  • 5 Übernachtungen in der Sacha Lodge, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC inkl. Vollpension
  • Landexkursionen während dem Aufenthalt in der Sacha Lodge
  • 11-tägige Galápagos-Kreuzfahrt an Bord der «TIP TOP III», Basis Unterkunft in Doppelkabinen, Privat-Dusche/WC
  • Vollpension an Bord
  • Landexkursionen auf den Galápagos-Inseln
  • Nationalparktaxen (USD 120)
  • Anteil Trinkgelder Schiffscrew/Führer (USD 120)
  • Fachliche Leitung

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

 

Formalitäten

Gültiger Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist.

 

Wir fliegen mit KLM ROYAL DUTCH AIRLINES & Avianca

 

Für diese Reise besteht ein ausführliches Detailprogramm, das wir Interessenten gerne zusenden.

Die 1. Klass-Motorjacht «TIP TOP III» 

bietet 16 Passagieren Platz in 10 klimatisierten Kabinen, je mit Privatdusche/WC. Eine Bar, ein Essraum und ein Aufenthaltsraum sowie vor allem auch ein Sonnendeck gewähren einen angenehmen Aufenthalt an Bord. Die Masse sind: Länge 31 m, Breite 7 m, Geschwindigkeit: 11 Knoten. Im Jahre 2008 wurde die «TIP TOP III» vollständig überholt, auch was den Sicherheitsstandard betrifft. Bei einer Gruppengrösse von 14 Teilnehmern steht die «TIP TOP III» exklusiv zur Verfügung. Bei weniger Teilnehmern können noch Gäste von auswärts zugebucht werden.

Galápagos-Inseln - Weltnaturerbe

11-tägige Kreuzfahrt an Bord der Jacht «TIP TOP III» sowie Anschlussprogramm in der Sacha Lodge im Oberen Amazonasgebiet

mit Dr. Manuela Seifert

Die Galápagos-Inseln gehören zu den faszinierendsten Naturschätzen unserer Erde mit einzigartiger Pflanzen- und Tierwelt. «Islas Encantadas» (die verwunschenen Inseln) nannte der erste Entdecker, der spanische Bischof Berlanga (1535), den rund tausend Kilometer vom Festland entfernten vulkanischen Archipel im äquatorialen Ostpazifik. Der Archipel umfasst 13 Hauptinseln und 115 kleine Eilande mit einer Gesamtfläche von 7882 km², wovon die grösste der Inseln, Isabela, rund 60 Prozent der Fläche einnimmt. Grosse Höhenunterschiede, komplexe ozeanische Strömungen und ein abwechslungsreiches Klima haben unterschiedliche Lebensräume und eine bemerkenswerte Artenvielfalt der Tierwelt geschaffen. 97 Prozent der Reptilien und Säugetiere und 75 Prozent der Landvogelarten sind auf den Galápagos-Inseln endemisch. Bereits 1978 wurden die Galápagos-Inseln auf die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen und im Dezember 2001 um das bestehende Meeresschutzgebiet erweitert.

Nun bereits im 44. Jahr bieten wir die Galápagos-Inseln als Naturerlebnis-Reise an! Trotz Erfahrungsvorsprung wollten wir nie mehr als ein bis zwei Galápagos-Reisen im Jahr anbieten, um nicht zu einem Massentourismus beizutragen, den die Inseln ganz schlecht vertragen. Es war uns immer wichtig, dass die Inselbesuche unter der fachlichen Leitung von ausgezeichneten Galápagoskundigen Biologen stehen, die zusammen mit dem offiziellen Naturalistguide, unsere Teilnehmer subtil in dieses aussergewöhnliche «Naturlaboratorium» einführen. Dem Besucher eröffnet sich diese einmalige Welt vor allem dann, wenn er seinen hektischen Lebensrhythmus ablegt und sich ganz dem Entdecken, Beobachten und Verweilen hingibt. Mehrstündige Aufenthalte auf den Inseln bieten schönste Möglichkeiten und eine 11-tägige Insel-Kreuzfahrt mit einer Motorjacht beste Voraussetzung dazu.

Reiseprogramm

1./2. Tag, Mittwoch/Donnerstag, 22./23. November

Zürich – Amsterdam – Guayaquil

Am frühen Morgen Linienflug von Zürich via Amsterdam nach Guayaquil mit Ankunft am Abend. Transfer zum Hotel für zwei Übernachtungen. Anderntags Rundfahrt und Spaziergänge durch die Hafenstadt.

 

3. Tag, Freitag, 24. November

Guayaquil – Galápagos-Insel Baltra – Bahia Bachas

Lokaler Linienflug von Guayaquil zur Galápagos-Insel BALTRA und Einschiffung an Bord der «TIP TOP III». An der Nordküste von SANTA CRUZ besuchen wir die Bahia Bachas. Der weisse Sandstrand ist ein wichtiger Eiablageplatz für Meeresschildkröten und eignet sich auch zum Schwimmen oder Schnorcheln. Im Weiteren sind Meerechsen und Strandvögel zu beobachten und in einer nahen Brackwasserlagune oft auch Flamingos.

 

4. – 12. Tag, Samstag – Sonntag,
25. November – 03. Dezember

Folgende Inselbesuche sind vorgesehen, wobei allfällige Programmumstellungen durch die Nationalparkbehörde vorbehal­ten sind.

Samstag: Sullivan Bay – Bartolomé

Am Morgen erreichen wir die Sullivan Bay auf der Insel SANTIAGO (James). Das Bild dieser urtümlichen Landschaft wird geprägt von jungen Lavastrukturen. Danach fahren wir weiter zur Insel BARTOLOMÉ. Auf Bartolomé ragt der «Pinnacle Rock», der erodierte Teil eines Vulkankamins, aus dem Meer. Auf den wellenumspülten Lavaklippen sind in kleinen Gruppen Galápagos-Pinguine anzutreffen und Klippenkrabben sind hier besonders schön gefärbt. Ein breiter Mangroven-Gürtel umgibt die Bucht.

Sonntag: Genovesa – Bahia Darwin

7 – 8 Stunden dauert die nächtliche Fahrt zur nordöstlichsten Insel des Archipels, GENO­VESA (Tower). Unser Schiff geht in der Darwin Bucht vor Anker. Vorbei an nistenden Gabel­schwanzmöwen, Lavamöwen und Seelöwen gelangen wir zur Brutkolonie der Bindenfregattvögel. Rotfusstölpel haben auf Palosanto-Bäumen ihre Nester gebaut. In Büschen finden sich Laubsänger- und Kaktusfinken sowie den grossen Grundfink mit dem «Kernbeisser-Schnabel». Auf einer Bootsfahrt zu den Prince-Philip‘s-Steps können wir Nazcatölpel, Rotschnabel-Tropikvögel wie auch Noddiseeschwalben beobachten, die alle in den steilen Basaltklippen brüten. Auch eine Gruppe von Galápagos-Pelzrobben ist hier heimisch.

Montag: Puerto Egas

Es wird Puerto Egas auf der Insel SANTIAGO (James) mit Anlandung in der James Bay erreicht. Ein bizarrer Strom erkalteter Lava und ein ockergelber bis schwarzer Sandstrand zeugen auch hier von vulkanischen Tätigkeiten. Auf einer Wanderung über die Felsklippen und durch eine karge Vegetation können wir Lavaechsen, Galápagos-Tauben und Galápagos-Bussarde beobachten. Über flache, schwarze Lavaplatten erreichen wir die Meeresklippen. Hier ist das Reich der ver­spielten Galápagos-Pelzrobben. Perfekt getarnt hocken schwarze Meerechsen auf schwarzem Lavagestein.

Dienstag: Punta Vicente Roca – Punta Espinoza

Am frühen Morgen (Ausschau halten nach Delfinen!) wird die Nordküste der Insel ISABELA sowie das Kap Punta Vicente Roca umfahren. Unser heutiges Ziel ist Punta Espinoza auf der Insel FERNANDINA. Zahlreich sind Meerechsen und Rote Klippenkrabben. Flugunfähige Kormorane trocknen ihre Flügel und von den verschiedenen Buchten ertönt das Blöken der Seelöwen. Hinter dem Sandstrand bilden Mangroven einen breiten Gürtel. In der erstarrten Lava, die sich vom mächtigen Hauptvulkan zum Meer hinunter gewälzt hat, findet man Brachycereus-Kakteen, eine Pionierpflanze.

Mittwoch: Bahia Urbina – Caleta Tagus – Bahia Elizabeth

Weiter geht es entlang der Westküste der Insel ISABELA zur Urbina Bay. Diese Bucht hat sich im Jahr 1954 aus dem Meer gehoben. Man sieht heute noch Korallenstöcke und andere Versteinerungen. Eventuell lassen sich Riesenlandschildkröten beobachten. Hier leben auch grosse, schön gefärbte Land-leguane sowie Darwinfink, Goldwaldsänger und Galápagos-Bussard. Entlang der Westküste ISABELAS wird Elizabeth Bay erreicht, wo uns ein üppiger Mangrovenwald erwartet. In den Baumkronen singen Spottdrosseln und im Wasser ziehen Seelöwen, Grüne Meeresschildkröten, Rochen und Fische vorüber. Auf Lavabrocken werden bei Ebbe Austern in grosser Zahl sichtbar. Die Bucht ist fischreich und durchsetzt mit Lavafelsen, auf denen sich  Blaufusstölpel, flugunfähige Kormorane, Lavareiher, Braunpelikane und auch Galápagos-Pinguine aufhalten.

Donnerstag: Puerto Villamil – Sierra Negra

Landung vor Puerto Villamil im Süden der Insel ISABELA. Ein Mangrovengürtel um ein System von Brackwasserlagunen und ein weisser Sandstrand umgeben dieses Fischer­dorf. Strandvögel sowie Flamingos sind anzutreffen. Per Bus fahren wir durch die ver­schiedenen Vegetationsstufen ins Hochland, um dann zu Fuss den Kraterrand der Sierra Negra zu erreichen. Eine grossartige Rund­sicht lohnt den etwa anderthalbstündigen Aufstieg.

Freitag: Santa Cruz – Academy Bay

Es erfolgt eine Busfahrt ins grüne Hochland von SANTA CRUZ. Wir besuchen die beiden Einsturztrichter Los Gemelos, die umgeben sind von einem von Sonnenblumenbäumen dominierten Wald. Am Nachmittag fahren wir zur Darwin Station. Das Überleben der letzten Sattelschildkröten konnte in der Aufzuchtstation lange gesichert werden. «Lonesome George», der Urahne, war hier zu Hause und starb im Juni 2012. Diese uralte Sattelschildkröte von der Insel Pinta war das letzte überlebende Exemplar seiner Art.

Samstag: Fé und Plaza

Es wird die kleine Insel SANTA FÉ erreicht, die als geologisch älteste Insel gilt. Hier ge­deihen bis zu 6 m hohe Baumopuntien sowie niedrige Palosanto-Bäume und eine eigene, bleich gefärbte Landleguanart. Am Nachmit­tag ankern wir in der Bucht zwischen den bei­den PLAZA-INSELN. Der Landungssteg ist meist von Seelöwen besetzt. Hier ist das Reich der Landleguane, welche sich von  Blü­ten und Früchten der Opuntienkakteen ernäh­ren. Ein kurzer Weg führt über ein von Pio­niervegetation (Sesuvium-Fettpflanzen) be­decktes Lavafeld hinauf zu den 20 bis 30 m hohen Klippen, Brutplatz von Tropikvögeln, Gabelschwanzmöwen und Sturmtauchern.

Sonntag: Sombrero Chino – Rabida

Heute besuchen wir die, im Osten von SANTIAGO (James) vorgelagerte, Insel Sombrero Chino. Dieser kleine, erodierte Vulkan mit der eigenartigen Form eines Hutes, ist interessant für seinen mit Seelöwen «besetzten» Korallenstrand sowie für Formationen von Lavatunnels und Kissenlava. RABIDA (Jervis), ist für die verschiedenen Typen von Lavaflüssen und Eruptivgestein bekannt. Vorherrschend ist rotes Gestein und besonders attraktiv – auch als beliebter Ruheplatz von Galápagos-Seelöwen – der rote Strand der Nordküste. In den Klippen nisten verschiedene Seevögel und bei einer Salzwasserlagune lassen sich oft Flamingos beobachten. Rabida ist auch ideal zum Schnorcheln.

 

13. Tag, Montag, 04. Dezember

Caleta Tortuga Negra – North Seymour – Baltra – Flug nach Quito

Eine Anlandung gilt der im Norden der Insel SANTA CRUZ gelegenen und von einem Mangrovengürtel umgebenen Caleta Tortuga Negra. Grüne Meeresschildkröten, Goldro­chen, Weissspitzen-Riffhaie sind auf einer Bootsfahrt durch die Mangroven auszu­machen.
Im Laufe des Morgens erfolgt die Überfahrt nach Baltra, die Ausschiffung sowie ein lokaler Linienflug nach Quito. Abendessen und Übernachtung in Quito.

 

14. Tag, Dienstag, 05. Dezember

Quito – Coca – Sacha Lodge

Von Quito bringt uns ein 25-minütiger Flug über die majestätischen Schneegipfel der Anden und ca. 2600 Meter tiefer hinein nach Amazonien. Ziel des Fluges ist die Hafenstadt Puerto Francisco de Orellana, auch «Coca» genannt. Hier empfängt uns ein lokaler Guide. Nach einem Snack steigen wir in ein überdachtes Motor-Kanu und geniessen eine zweistündige Reise auf dem sedimentreichen Napo, dem grössten Amazonaszufluss Ecuadors. Nach der Ankunft im privaten Schutzgebiet der Sacha Lodge unternehmen wir einen ersten Spaziergang entlang eines erhöhten Weges durch den dichten, unter Wasser stehenden Palmenwald, wo oftmals verschiedene Affenarten zu sehen sind. Der Weg führt zum Pilchicocha-See, einem Paradies im Sumpfwasser. Mit Kanus werden wir ins Dschungelinnere gepaddelt und erreichen unsere Unterkunft für die nächsten fünf Übernachtungen. Sie befindet sich am Rande des Yasuni-Nationalparks, einem «Hotspot» der Biodiversität.

 

15. – 18. Tag, Mittwoch – Samstag, 06. – 09. Dezember

Sacha Lodge

Als Besonderheit hat die Sacha Lodge eine Beobachtungsplattform in der Krone eines Kapokbaums errichtet. Ausserdem können wir in einem Schmetterlingshaus rund 40 verschiedene Schmetterlingsarten bestaunen. Die neuste Attraktion ist der 275 Meter lange Baldachin-Gehweg in den Baumkronen des Regenwaldes – 30 Meter über dem Boden! Tausende von bunten Vögeln warten darauf entdeckt zu werden und mit etwas Glück werden wir bei einem der Spaziergänge Horden von Affen auf Futtersuche entdecken. Wir unternehmen in diesen Tagen verschiedene Exkursionen im 2300 ha grossen privaten Regenwald, durch Sumpfland, Seen und Flüsse, begleitet von lokalen Führern.

 

19. Tag, Sonntag, 10. Dezember

Sacha Lodge – Coca – Quito

Wir nehmen wiederum den Wasserweg und verlassen die Lodge Richtung Puerto Francisco de Orellana. Nach einem kurzen Flug erreichen wir um die Mittagszeit Quito. Auf einer  Stadtrundfahrt lernen wir die Hauptstadt näher kennen. Abendessen und Übernachtung in Quito.

 

20./21. Tag, Montag/Dienstag, 11./12. Dezember

Quito – Amsterdam – Zürich

Morgens geniessen wir eine Stadtrundfahrt durch Quito.

Am Nachmittag Rückflug Richtung Europa. Anderntags Ankunft in Amsterdam und Anschlussflug nach Zürich.