14. – 20. März 2017

14.03.17-20.03.17
Pauschalpreis pro Person
CHF 2520
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 350
Beteiligung: mind. 12, max. 16 Gäste

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge Zürich – Lissabon // Porto – Zürich, Gruppentarif
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 70)
  • 1 Aufgabegepäckstück (23 kg)
  • 2 Nächte im 4-Sterne Hotel Vila Galé, Cascais
  • 2 Nächte im 4-Sterne Hotel Infante des Sagres, Porto
  • 2 Nächte im 4-Sterne Hotel Pousada Mosteiro de Guimarães
  • Frühstücksbuffet in den Hotels
  • 4 Abendessen in den Hotels
  • 1 Abendessen im 5-Sterne Schlosshotel Palácio do Buçaco
  • 1 Mittagessen und 2 Imbisse unterwegs
  • 2 Weindegustationen
  • 2 Bootsfahrten auf dem Douro (Porto + Pinhão)
  • 2 Konzerte (Coimbra + Guimarães)
  • Bus für Transfers und Ausflüge
  • Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • Reiseleitung durch Luisa Silva Cunha ab Lissabon/bis Porto

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle
    (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

Formalitäten

Gültige(r) Reisepass oder Identitätskarte.

 

Unterkunft

Gemäss Programmtext

 

Wir fliegen mit Swiss International Air Lines

Gärten und kulturelle Schätze während der Kamelienblüte von Lissabon bis Guimarães

mit Luisa Silva Cunha

Als stimmungsvolle Ouvertüre zur Gartensaison eignen sich die frühe Frühlingsblüte und insbesondere die Kamelienblüte im Norden Portugals besonders gut. Der «Norden» liegt hier allerdings auf dem 41. Breitengrad – wie Sardinien oder Neapel – also doch recht südlich und somit geprägt von einem milden Frühlingsklima. Neben zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten stehen in dieser Region die Kamelien im Vordergrund, denn die Liebe zu diesen Boten des Frühlings hat hier bereits im

16. Jahrhundert Fuss gefasst, als erste Kamelien aus Japan und China eingeführt und zur Herstellung von Tee verwendet wurden. Anfang des 19. Jahrhunderts, als in der gesamten westlichen Welt eine wahre Kamelien-Euphorie herrschte, brachten englische Portweinhändler weitere Sorten aus ihrer Heimat mit. Die Artenvielfalt, die verschiedenen Formen und ihre Farbenpracht können auf dieser Reise in vielen Gärten und an einem Kamelienfest bewundert werden.

Zudem ist unsere Reise auch eine eigentliche Kulturreise zu sechs UNESCO-Weltkulturstätten. In der Umgebung von Lissabon entdecken wir die Kulturlandschaft Sintra, einst ein «Arkadien» des portugiesischen Hofes und Adels. Die Kleinstadt Sintra, die Paläste und Parkanlagen, Burgen und Landhäuser sowie die dichte Vegetation der waldreichen Serra, deren Gebirgskette sich wie ein Amphitheater auftürmt, wirken zusammen wie eine Gesamtkomposition. Dank des milden Mikroklimas sowie der einstigen Seefahrer, die von den portugiesischen Kolonien tropische und subtropische Pflanzen mitbrachten, sind hier die Gärten und Parkanlagen überaus üppig. Beeindrucken lassen wir uns von einzigartigen Kulturdenkmälern wie dem Märchenschloss Palácio da Pena und dem Hieronymuskloster sowie von prachtvollen Gartenanlagen wie dem klassisch angelegten Garten der Marqueses de Fronteira, dem Botanischen Garten von Ajuda und dem extravaganten Landschaftspark von Monserrate. In der altehrwürdigen Universitätsstadt Coimbra sehen wir uns die opulente barocke Biblioteca Joanina an, ausgestattet mit Edelhölzern und Marmor aus den portugiesischen Überseekolonien, sowie auch den Botanischen Garten der Universität.

Als weitere Höhepunkte folgen die historischen Zentren von Porto und Guimarães sowie das Dourotal, die älteste gesetzlich geschützte Weinbauregion der Welt, in der schon seit über 2000 Jahren Wein angebaut wird und besonders berühmt wurde durch den auch heute noch sehr gepflegten Portwein.

Reiseprogramm

1. Tag, Dienstag, 14. März

Zürich – Lissabon – Sintra – Cascais

Am Mittag Linienflug mit Swiss von Zürich nach Lissabon, wo wir bei Ankunft von der Deutsch sprechenden Reiseleiterin Luisa Silva Cunha erwartet werden. Danach erfolgt der Bustransfer nach Sintra, dem reizvollen «Höhenort» in den Serra de Sintra unweit der Hauptstadt Lissabon. Viel südliche Wärme und reichlich Feuchtigkeit haben hier eine wunderbare Park- und Waldlandschaft erste­hen lassen. Zuerst die Mauren und später auch die Könige von Portugal wussten dies zu schätzen und haben ihre Sommerresiden­zen in Sintra erstellt. Seit 1995 gehört die Kul­turlandschaft Sintra zum UNESCO-Welterbe. Im Zentrum der historischen Altstadt besteht die Möglichkeit für einen kleinen Imbiss oder einen kurzen Spaziergang in dieser beschauli­chen Umgebung.
Durch einen dichten Wald gelangen wir mit dem Bus hoch zur Palastanlage des weitherum sichtbaren Palácio da Pena. Diese Anlage wurde von König Manuel I ursprünglich als Kloster erbaut. 1838 baute König Ferdinand II diese Klosterruine in ein farbenfrohes Schloss um, mit einer Mischung aus diversen Archi­tekturstilen, mit orientalischen Türmchen und künstlerischen Fassadenverzierungen. Ein Schloss wie aus einem Märchenbuch mit reich dekorierten Zimmern und wertvollem Mobiliar erwartet uns. Von den Zinnen über­blicken wir eine gewaltige Gartenanlage. Durch einen Kameliengarten spazieren wir wieder hinunter zu unserem Bus.
Westlich von Sintra besuchen wir den roman­tischen Paradiesgarten des Palácio de Monserrate. Das auf einem Hügel liegende orientalisch anmutende Schloss, ursprünglich ein Landgut aus dem 18 Jh., vereint gotische, maurische und indische Einflüsse. Der Eng­länder, Sir Francis Cook, liess diesen 33 ha grossen Landschaftsgarten mit seinen gewundenen Wegen, lauschigen Ecken, Was­serfällen und Teichen im Jahr 1856 anlegen. Zu den einheimischen Pflanzen importierte Cook viele exotische Exemplare, sodass auf einem Spaziergang Pflanzenarten, seltene Bäume und Sträucher aus aller Welt zu bewundern sind. Ausserdem zeigen sich uns auch gross gewachsene Kamelienbüsche in ihrer Farbenpracht.
In der stilvollen Küstenstadt Cascais beziehen wir unsere Zimmer mit Meerblick im 4-Sterne Hotel Vila Galé Cascais für die ersten zwei Übernachtungen. Gemeinsames Abendessen im Hotel.

 

2. Tag, Mittwoch, 15. März

Lissabon – Fronteira Palast – Botanischer Garten Ajuda – Hieronymuskloster

Unser Tagesausflug nach Lissabon beginnt mit einer Panoramafahrt entlang der Küste von Cascais, Estoril, Belém bis zur Haupt­stadt, wo wir mit dem Palácio dos Marqueses de Fronteira unser erstes Ziel erreichen. Wir widmen uns den formellen Gärten dieses Palastes aus dem 17. Jh., die alle Charakteristiken der portugiesischen Gartenarchitektur enthalten, speziell ersichtlich im formellen, geometrischen Parterre im Jardim Grande, der vom Marquese selber konzipiert wurde. Die angrenzende Balustrade ist über und über mit Azulejos (bemalte Keramikfliessen) dekoriert.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen besu­chen wir den Botanischen Garten von Ajuda, der 1768 von Marquês de Pombal errichtet wurde. Ursprünglich diente er dazu, die vielen verschiedenen Pflanzenarten, welche die See­fahrer von ihren Entdeckungsreisen aus aller Welt mitgebracht hatten, zu kultivieren und zu propagieren. Die Gärten charakterisierten sich durch perfekte Symmetrie, die von den fran­zösischen und italienischen Gärten dieser Zeit beeinflusst war. Eine Besonderheit ist die zweistufige Anlage mit einem oberen Garten mit Blumenbeeten für die botanische Samm­lung und einem unteren Teil mit einem gros­sen zentralen See voll von Brunnenskulptu­ren, Amphibien und exotischen Wasser­pflanzen.
Eine kurze Fahrt bringt uns zum Hieronymus­kloster. Kurz nach der Heimkehr Vasco da Gamas aus Indien errichtete König Manuel I diese sehr gut erhaltene Klosteranlage mit dem zweistöckigen Kreuzgang im manuelini­schen Stil.
Anschliessend lassen wir uns zum Stadtviertel Alfama bringen, Lissabons ältestem Stadtteil mit einem Labyrinth von engen Gassen, die vom Castelo de São Jorge bis hinunter zur Mündung des Tejo führen. In diesem Viertel befinden sich einige der historisch wichtigsten Gebäude von Lissabon. Am belebten Haupt­platz Rossio endet unsere Stadttour. Es bleibt noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel. Nach der Rückkehr in Cascais steht der Abend zur freien Verfügung. Rund um den historischen Kern, der Praça Largo de Camões mit seiner fröhlichen Atmosphäre, bieten sich verschiedene kleinere Restaurants an.

 

3. Tag, Donnerstag, 16. März

Cascais – Coimbra – Buçaco – Porto

Heute verlassen wir Cascais und setzen unsere Reise Richtung Norden fort. Teils auf landschaftlich reizvollen Landstrassen, teils auf der Autobahn erreichen wir in rund drei Stunden Coimbra. Die majestätische «Alma Mater», das Wahrzeichen der Stadt, ist bereits aus der Ferne sichtbar und zeigt ein­drücklich, wie stark diese Stadt von der ältes­ten Universität des Landes geprägt ist. 2013 wurden sowohl die Universität als auch die Strasse Rua da Sofia und der alte Stadtkern zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Wir widmen uns zuerst dem Botanischen Garten der Universität, der mit seinen 20 ha Fläche und den über 1200 Pflanzenarten der grösste botanische Garten Portugals ist. Auf Initiative des Marquês de Pombal, der sich beim Wie­deraufbau Lissabons nach dem grossen Erd­beben einen Namen gemacht hatte, wurde dieser Park im 18. Jh. angelegt, als an der Universität das Studienfach Naturgeschichte eingeführt wurde. Die umfangreiche Pflanzen­sammlung von Tropenpflanzen über australi­sche bis hin zu kalifornischen Pflanzenarten ist für Forschungszwecke äusserst wertvoll, aber der Park ist zugleich eine Insel der Ruhe inmitten der lebhaften Universitätsstadt.
Auf dem Universitätsgelände besuchen wir die Bibliothek Joanina. Sie wurde Anfang des 18. Jh. durch den damaligen König von Por­tugal Johann V in Auftrag gegeben. Von 1717 bis 1728 wurde sie dann durch den Baumeis­ter João Carvalho Ferreira errichtet. Mit ihrer vom Barock inspirierten Opulenz, den pracht­vollen «Trompe-l’oeil»-Gemälden und den endlosen Bücherregalen wirken die drei farb­lich unterschiedlich gestalteten Räume über­wältigend. Die goldig eingefassten Regale sind aus Rosen- und Ebenholz. Der Bestand der Bibliothek umfasst über 300’000 Bände, darunter 70’000 aus der Frühen Neuzeit und davor. Eine Besonderheit der Bibliothek ist zudem die Konservierung der Bücher, welche durch eine Fledermauskolonie sichergestellt wird, die jeweils abends nach Bibliotheks­schluss auf Insektenjagd geht, während die Tische mit Ledertüchern bedeck werden, die das reiche Kulturerbe vor den «Hinterlassen-schaften» dieser Tiere beschützen sollen.
Der Bau der im manuelinischen Stil errichte­ten Universitäts-Kapelle São Miguel reicht vermutlich bis ins frühe 16. Jh zurück. Bemer­kenswert ist die Barockorgel aus dem Jahre 1733, die mit «Chinoiseries», Malereien mit orientalischem Einfluss, geschmückt ist. Nach einer individuellen Kaffeepause schlendern wir durch die Altstadt und lauschen der Vorstel­lung eines typischen Studenten-Fados.
Schliesslich erreichen wir die Serra do Buça­co, ein bewaldetes Gebirge in Zentralportu­gal. Ein Teil dieses Waldes wurde zwischen dem 17. und 19. Jh. von den Barfüssigen Karmeliter ummauert, betreut und mit neuen aus überseeischen Kolonien mitgebrachten exotischen Pflanzenarten bereichert. Heute steht dieser Wald, der mit seinen 300 exoti­schen und 400 einheimischen Baum- und Pflanzenarten an Vielfalt kaum zu übertreffen ist, als Nationalwald Mata do Buçaco unter Naturschutz. Inmitten dieses Landschafts­gartens befindet sich der im Jahr 1887 von König Carlos als Sommerpalast im neo-manuelinischen Stil errichtete Palácio do Buçaco, der bereits 1909 zu einem Luxus-Schlosshotel umgebaut wurde. In den elegan­ten Räumen dieses Schlosshotels lassen wir uns das Abendessen servieren, bevor wir nach Porto weiterfahren. Erste von zwei Übernachtungen im 4-Sterne Hotel Infante des Sagres in der historischen Altstadt.

 

4. Tag, Freitag, 17. März

Serralves-Park und Porto

Den heutigen Tag beginnen wir mit einer Panoramafahrt am Douro entlang, die beim Ser­ralves-Park, einer der bedeutendsten Park­anlagen Portugals endet. Dieser über 18 ha grosse romantische Landschaftspark mit sei­nen Wäldchen aus Zedern, Zypressen, Arau­karien und weiterem Gehölz, mit verschwen­derisch blühenden Kamelien und Magnolien umgibt das Museum für zeitgenössische Kunst und die dazugehörende Art-Déco-Villa, die Sitz der Serralves-Stiftung ist. Nach einer Kaffeepause fahren wir in die Altstadt von Porto. Mit den zahlreichen barocken Kirchen, den jahrhundertealten historisch bedeutsa­men Gebäuden und Denkmälern sowie der malerischen historischen Altstadt mit den engen, verwinkelten Gassen gehört Porto seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und war Kulturhauptstadt des Jahres 2001.
Wir starten unseren Stadtbummel bei der Barockkirche Igreja dos Clérigos mit ihrem ungewöhnlichen ovalen Grundriss, der aufwendigen Fassade und kunstvollen Gravuren. Der angrenzende Glockenturm Torre dos Clérigos ist mit seinen 76 Metern (und 225 Stufen) der höchste Kirchturm Portugals. Er verleiht dem Stadtbild Unverkennbarkeit und gilt somit als Wahrzeichen Portos. Ein dreieckiges Bauwerk aus dem Jahr 1765, das einst Gefängnis und Berufungsgericht war, beherbergt heute das Portugiesische Zentrum für Fotografie und ist eines der historischen Wahrzeichen der Geschichte Portugals. Danach erreichen wir die berühmte Buchhandlung Lello aus dem Jahr 1906, die auch Kathedrale der Bücher genannt wird, mit ihren hohen von Büchern und Holz vertäfelten Wänden und der prachtvollen hölzernen Wendeltreppe. Wenige Schritte davon entfernt besichtigen wir den denkmalgeschützten Bahnhof São Bento, der für seine mit 20’000 Azulejos gestaltete Vorhalle bekannt ist. Auf den Bildern werden Szenen aus der Geschichte Portugals und aus dem Alltag der Region wie Weinernte, Prozession und Wochenmarkt dargestellt.
Eine entspannte Fahrt auf einem Rabelo (traditionelle Boote, die früher für den Trans­port von Weinfässern verwendet wurden) führt unter den sechs Brücken hindurch, vor­bei an zahlreichen historischen Gebäuden und lässt uns die beiden Städte Vila Nova de Gaia und Porto aus einer anderen Perspektive betrachten. Wir beschliessen unsere Besichti­gung von Porto mit der Fahrt über die 45 m hohe Bogenbrücke Ponte Dom Luis I aus dem Jahr 1886 zum Jardim do Morro. Hier geniessen wir einen weiten Ausblick über den Douro bis hin zur Flussmündung und auf die Altstadt. Gemeinsames Abendessen im Hotel Infante des Sagres.

 

5. Tag, Samstag, 18. März

Porto – Weingut in der Minho-Region – Kamelienfest in Celorico de Basto – Guimarães

Wir verabschieden uns von Porto und reisen weiter Richtung Osten nach Penafiel, wo wir das berühmte Weingut Quinta da Aveleda erreichen, zu dem auch eine jahrhundertealte mit Kamelien bepflanzte Gartenanlage gehört. Auf einer Führung durch den Weinkeller kos­ten wir vom Vinho Verde, einem jungen Wein, sowie vom Käse, der in dieser Region produ­ziert wird. Der nächste Halt gilt der Kleinstadt Celorico de Basto, die alljährlich Schauplatz der wichtigsten Kamelienausstellung Portu­gals ist. Hier können wir unzählige und teils seltene Sorten bewundern. Die aus Ostasien stammenden Kamelien fanden im Nord­westen Portugals ein ideales Klima. Heute gibt es in dieser Region über 1000 verschie­dene Arten von Kamelien. Danach besuchen wir den imposanten und gut erhaltenen Land­sitz Casa do Campo aus dem 16. Jh., in des­sen Garten eine der ältesten Kamelien Portu­gals zu finden ist. Hier stärken wir uns bei einem kleinen Imbiss.
Am Nachmittag fahren wir weiter nach Guimarães. Diese malerische Stadt war 2012 Europäische Kulturhauptstadt und ihr histori­sches Zentrum gehört seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie verfügt über einen sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit einem Labyrinth aus engen gewundenen Strassen, gesäumt von traditionellen Häusern aus dem 16. Jh. sowie einer stolzen Burg aus dem 12. Jh., in welcher der Legende nach der erste König Portugals geboren wurde. Guimarães war die erste Hauptstadt Portu­gals und gilt als Wiege der Nation. Nach einem Spaziergang durch die alten Gassen und über schöne Plätze besuchen wir den aussergewöhnlichen Palast der Herzöge von Bragança. Dieser war einst ein Herrenhaus aus dem 15. Jh. und heute der Amtssitz des Präsidenten von Portugal. Am frühen Abend fahren wir zur Pousada Mosteiro de Guimarães, die sich auf einem Hügel über Guimarães befindet. In diesem ehemaligen Augustinerkloster mit einem entzückenden Kameliengarten verbringen wir unsere letzten beiden Übernachtungen dieser Reise. Gemeinsames Abendessen in der Pousada.

 

6. Tag, Sonntag, 19. März

Mateuspalast – Dourotal

Unser Tagesausflug führt uns ins Dourotal. Über die Berge von Marão erreichen wir die Region Trás-os-Montes und in Vila Real schliesslich den Palácio de Mateus, ein prächtiges im 18. Jh. erbautes Herrenhaus mit einer eindrucksvollen barocken Fassade und kunstvollen Fialen auf dem Dach. Die Innenausstattung mit den aufwendig verarbeiteten Holzdecken, wertvollen Möbeln aus ver­schiedenen Epochen, einer ausführlichen Bib­liothek, Gemälden aus dem 17. und 18. Jh., Skulpturen und einer Porzellansammlung ist bemerkenswert. Der Palast steht in einer herr­lichen Park- und Gartenanlage mit einem Gar­ten im französischen Stil mit verschiedenen Kamelien und Buchsbaum sowie Statuen und Brunnen. Im grossen Teich widerspiegelt sich die prunkvolle Fassade dieses Palastes.
Eine abwechslungsreiche Panoramafahrt mit dem Bus, vorbei an Sabrosa, der Heimat des berühmten Seefahrers Magellan, bringt uns zum beschaulichen Weindorf Pinhão. Nach einem kleinen Imbiss und einem Spaziergang entlang der Promenade begeben wir uns auf eine Bootsfahrt auf dem Douro mit der unver­gleichlichen Sicht auf die terrassierten Reb­berge. Wir besuchen das Weingut Quinta do Tedo, das reizvoll auf einer Landzunge zwi­schen dem Douro und dem Nebenfluss Rio Tedo liegt. Umgeben von Weinbergen bietet das kleine Weingut aus dem 18. Jh. nicht nur einen herrlichen Rundblick sondern produziert auch ausgezeichnete Weine. Hier werden wir herzlich zu einer Weinprobe empfangen und erfahren auf einer Führung viel über die Pro­duktion des Douroweines.
Rückfahrt nach Guimarães und gemeinsames Abendessen im Hotel gefolgt von einem klei­nen Konzert.

 

7. Tag, Montag, 20. März

Guimarães – Bom Jesus do Monte – Braga – Porto – Zürich

Mit gepackten Koffern bringt uns der Bus ins Herz der fruchtbaren Minho-Region zur Wall­fahrtskirche Bom Jesus do Monte, die etwas ausserhalb von Braga an erhöhter Lage thront.
Die Barocktreppe mit ihren 550 Stufen, flan­kiert von Kapellen, Skulpturen, Brunnen und Gärten, ist ein Meisterwerk der Landschafts­architektur aus der Barockzeit. Von der Kir­che, die von einem prächtigen Barockgarten umgeben ist, geniessen wir weite Ausblicke auf die sanft hügelige Landschaft. Mit der wasserbetriebenen Standseilbahn aus dem Jahr 1882 lassen wir uns hinunter bringen. In der Altstadt von Braga verbringen wir unsere Mittagspause. Die römische Vergangenheit, barocke Kirchen und Häuser aus dem 18. Jh. zeichnen diese Stadt aus. Schliesslich fahren wir gegen Mittag zum Flughafen von Porto. Rückflug mit Linienflug  der SWISS nach Zürich.