01. – 05. Mai 2017

01.05.17-05.05.17
Pauschalpreis pro Person
CHF 1750
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 100
Beteiligung: mind. 12 Gäste

Eingeschlossene Leistungen

  • Bus ab/bis Lugano sowie für Transfers und Ausflüge
  • 4 Nächte im 4-Sterne Grand Hotel Cadenabbia, Griante, Zimmer mit Gartenblick
  • Frühstücksbuffet im Hotel
  • 1 Abendessen im Hotel
  • 2 Abendessen auswärts
  • 3 Mittagessen unterwegs
  • Fahrten mit Privatbooten
  • Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • lokale Führungen
  • Reiseleitung durch Brigitta Michel

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle
    (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

 

Formalitäten

Gültige(r) Reisepass oder Identitätskarte

 

Unterkunft

Das Grand Hotel Cadenabbia in Griante am Ufer des Comer Sees gehörte zu den ersten Häusern der «Grand Tour»-Gäste im 19. Jahrhundert und strahlt in der grossen Empfangshalle mit ihren Säulen und grosszügigen Sitzgelegenheiten sowie einer Bar noch heute das Flair jener Zeit aus. Nach einem Umbau im Jahre 2006 verfügt das 4-Stern Hotel über restaurierte Zimmer im ursprünglichen Gebäude sowie Zimmer in einem neueren Teil, einerseits mit Seesicht oder mit Sicht zum hauseigenen Park (mit Swimmingpool). Besonders erwähnenswert ist das Panoramarestaurant im obersten Stock mit offener, grosser Terrasse und wunderschönem Blick über den See hinüber zur Villa Melzi d’Eril. Für unsere Gäste haben wir die ruhigeren Zimmer auf die Gartenseite reserviert. Zimmer mit Seesicht auf Anfrage und mit Zuschlag.

Die schönsten Villengärten am Comer See

zur Zeit der Rhododendren- und Azaleenblüte

mit Brigitta Michel

Die Tradition des kultivierten Lebens in Villen und Landsitzen, umgeben von Park- und Gartenanlagen, am landschaftlich einmalig schönen, viel besungenen Comer See, reicht weit zurück. Sie hatte aber ihre Hochblüte im 16. und 17. Jahrhundert sowie nochmals im 19. Jahrhundert als Pflicht-Etappe der in Mode gekommenen Italien-Reisen, damals «Grand Tour» genannt. Die Villa Pizzo, die Villa Melzi d’Eril, die Villa Sommariva – später als Villa Carlotta hochberühmt – oder die Villa del Balbianello sind schönste Beispiele dafür – und stehen auch auf unserer «Grand Tour». Zur Zeit der Azaleen- und Rhododendrenblüte sind die Gärten der Villa Carlotta und Villa Melzi d’Eril besonders prachtvoll und eindrucksvoll. Ebenso wie die Kamelie hat auch die vom Fernen Osten eingewanderte Rhododendren-Familie am Südfuss der Alpen eine für ihre Bedürfnisse ideale neue Heimat gefunden. Dabei ist der Rhododendron noch mehr als die Kamelie auf kalkfreie Böden angewiesen. Neben den prächtigen Rhododendren-Gärten auf den Britischen Inseln sind auf dem europäischen Kontinent die schönsten am Südfuss der Alpen zu finden.

Reiseprogramm

1. Tag, Montag, 01. Mai

Lugano – Cernobbio – Garten der Villa Pizzo – Griante

Individuelle Anreise nach Lugano. Um 12.00 Uhr erwartet uns Brigitta Michel vor dem Bahnhof Lugano (Ankunft um 11.48 Uhr mit dem InterCity von Zürich und Arth-Goldau). Anschliessend erfolgt die landschaftlich reizvolle Busfahrt den Luganer See entlang über den Grenzort Chiasso nach Cernobbio. Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchen wir den direkt am Seeufer gelegenen Privatgarten der historischen Villa Pizzo. Die langgestreckte Gartenanlage weist viele botanische Raritäten auf.

Später bringt uns eine aussichtsreiche Fahrt entlang des Comer Sees nach Griante zum 4-Sterne Grand Hotel Cadenabbia in unmittelbarer Nachbarschaft zum Botanischen Garten der Villa Carlotta. Wir beziehen unsere Zimmer für vier Übernachtungen. Im Panoramarestaurant im obersten Stock nehmen wir heute das Abendessen ein und am Morgen bildet das reichhaltige Frühstücksbuffet den Start zu den kommenden, erlebnisreichen Tagen.

 

2. Tag, Dienstag, 02. Mai

Villa del Balbianello – Bellagio – Villa Melzi d’Eril

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Privatboot entlang der von der Sonne verwöhnten «Tremezzina Riviera», vorbei an zahlreichen Villen und Dörfern auch mit Blick zu einzelnen Kirchen am steilen, bewaldeten Berghang. Unser Ziel ist das private Seeportal der Villa del Balbianello, die etwas erhöht auf der äussersten Spitze der üppig bewachsenen Halbinsel Lavedo thront. Auf einem wunderschön angelegten Weg spazieren wir zur Villa empor. Der Bau dieser Villa geht auf das Ende des 18. Jahrhunderts zurück. Zuletzt wurde sie von einem bekannten Mailänder Unternehmer, einem gebildeten Sammler und leidenschaftlichen Reisenden, zum privaten Museum für seine kulturelle Sammlung umgestaltet. Das gesamte grossartige Ensemble vermachte er testamentarisch der FAI, dem privaten italienischen Verein für Umwelt- und Denkmalschutz. Auf einer Führung bewundern wir die gediegenen Räume und Kostbarkeiten der Villa sowie die Gartenanlage. An den felsigen Hügel schmiegen sich Laubengänge und Balkone, eingerahmt von Statuen und Girlanden von Glyzinien. Das Ganze ist durchsetzt von zahlreichen subtropischen Bäumen. Wunderschön ist immer wieder die Aussicht auf verwunschene Buchten und auf den See.

Wir verabschieden uns von diesem Paradies und lassen uns mit dem Privatboot nach Bellagio bringen. Nach einer freien Mittagspause und Gelegenheit durch die verwinkelten Gassen zu bummeln, begeben wir uns an der Uferpromenade zum Eingang des Privatgrundstücks der Villa Melzi d’Eril. Die von der Adelsfamilie bewohnte Villa ist nicht zu besichtigen, jedoch wurde die grosszügig angelegte, perfekt gepflegte Park- und Gartenanlage geöffnet. Hier sind ein Japanischer Garten,hochstämmige Rhododendren- und zauberhafte Azaleen-Hecken sowie farbenfrohe Blumenbeete zu bewundern. Immer wieder öffnen sich reizvolle Blicke auf den See, besonders am Uferweg, der gesäumt ist von prachtvollen, alten Platanen. Nach der Rückkehr gemeinsames Abendessen in einem nahen Restaurant.

 

3. Tag, Mittwoch, 03. Mai

Gartenanlage der Villa Carlotta – Insel Comacina

Ein kurzer Spaziergang am Seeufer führt zur Villa Carlotta. Diese wurde 1690 erbaut und hatte verschiedene Eigentümer, bis sie 1843 von der Prinzessin Marianna von Nassau ihrer Tochter Charlotte zur Hochzeit mit Kronprinz Georg von Sachsen-Meinigen geschenkt wurde. Ein grossartiges Hochzeitsgeschenk! Heute sind die international bekannten Azaleen- und Rhododendren-Anlagen ein Geschenk für alle Gartenfreunde. Sie bilden in der Blütezeit ein wahres Feuerwerk! Von den Fenstern der Villa, die wir individuell besuchen, sowie von der Freitreppe und von verschiedenen Gartenräumen aus ist immer wieder der weite Blick auf den See und die umgebenden Berge bewundernswert. Nur von der Seeseite her lassen sich die stattliche Villa und die terrassenartig angelegten Gartenräume in ihrer vollen Pracht bestaunen, was wir vom Boot aus geniessen können.

Mit dem Privatboot erreichen wir gegen Mittag die kleine Insel Comacina. Auf der einzigen Insel im Comer See wird uns ein vergnügliches Mittagessen in der Locanda dell’Isola serviert. Im Laufe des Nachmittags verlassen wir Comacina und freuen uns auf die landschaftlich immer wieder reizvolle Fahrt auf dem See zurück nach Cadenabbia. Der Abend steht zur freien Verfügung.

 

4. Tag, Donnerstag, 04. Mai

Villa Bagatti Valsecchi – Varenna – Botanischer Garten der Villa Monastero

Am Morgen fährt uns der Bus hinauf zum Dorf Cardano di Grandola. Durch ein imposantes Tor treten wir ein in das romantische Gartenreich der Villa Bagatti Valsecchi, geschaffen vom Vater (und seinerzeit Präsident der lombardischen Horticultural Society) und erweitert durch seinen Sohn, Baron Pasino Bagatti Valsecchi. Das felsige Gelände wurde mit Terrassen und Treppen gestaltet und ermöglicht spektakuläre Blicke über den See und bis zu den Schneebergen der Südalpen. Mit dem Bus kehren wir nach Menaggio zurück und besteigen das Privatboot für die Überfahrt nach Varenna.

Schon vom Boot aus sehen wir das direkt am Seeufer und steil zum Berghang hinauf gewachsene Städtchen, wie sie so typisch für Italien sind. Auf dem mit Zypressen gesäumten Uferweg spazieren wir zur Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und erreichen den direkt am Seeufer gelegenen Garten der Villa Monastero.

Bestückt mit exotischen Pflanzen und Bäumen (versehen mit Schildern mit lateinischen Namen und Angaben der Herkunft) ist der einstige Klostergarten ein Botanischer Garten geworden. Die Klostergebäude werden heute für Seminare benützt sowie für ein Gartencafé.

Rückfahrt mit dem Privatboot nochmals vorbei an Bellagio zur Schiffsanlegestelle beim Grand Hotel Cadenabbia. Nach einer Pause erfolgt der kurze Bustransfer nach Tremezzina, wo wir in einem rustikalen Restaurant an herrlicher Seelage das letzte gemeinsame Abendessen geniessen.

 

5. Tag, Freitag, 05. Mai

Parco San Grato – Lugano

Nach einem Abschiedsblick auf den Comer See fahren wir nach Porlezza und am Luganer See entlang nach Carona, das auf halber Höhe des markanten Berghügels San Salvatore liegt und einmal mehr einen weiten Blick über den Luganer See sowie auf die umliegenden Bergspitzen bietet. Unser letzter Besuch gilt dem Rhododendren-Park San Grato mit seiner Gesamtfläche von 60’000 Quadratmetern. Reizvoll angelegte Wege führen durch ein wahres Feuerwerk der Rhododendrenblüte.

Zum Abschluss wird uns im Park-Restaurant noch ein Mittagessen serviert. Mit der Busfahrt zum Bahnhof von Lugano endet unsere Reise. Individuelle Heimreise (Abfahrt um 15.43 Uhr nach Arth Goldau, Luzern, Basel)