20. – 23. September 2017

20.09.17-23.09.17
Pauschalpreis pro Person
CHF 1450
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 100
Beteiligung: mind. 12 Gäste

Eingeschlossene Leistungen

  • Bus ab/bis Landquart, sowie für Transfers und Ausflüge
  • 3 Nächte im 3-Sterne Superior Hotel Finkenhof, Schenna
  • Frühstücksbuffet im Hotel
  • 2 Abendessen im Hotel
  • 1 Abendessen auswärts
  • 2 Mittagessen und 2 Mittagsimbisse
  • Eintritte und lokale Führungen
  • Reiseleitung durch Frau Brigitta Michel

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle
    (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

 

Formalitäten

Gültige(r) Reisepass oder Identitätskarte

 

Unterkunft

Das gastfreundliche, von der Familie Fink geführte 3-Sterne Superior Hotel Finkenhof liegt auf der Sonnenterrasse von Schenna ob Meran mit Ausblick auf das Dorf und die umliegenden Berge. Es stehen uns 6 Doppelzimmer «Buchfink» zur Verfügung mit Südwestbalkon sowie 3 Doppelzimmer zur Einzelnutzung «Berg-fink» mit Terrasse oder Balkon auf der Ostseite mit Sicht auf den Obstgartenhang sowie noch 3 kleine Einzelzimmer «Grünfink» (wofür kein Einzelzimmer-Zuschlag verlangt wird) ebenfalls mit Terrasse oder Balkon auf der Ostseite. In allen Zimmern ist ein Wireless Internetzugang sichergestellt.
Von den Gästen wird ein reichhaltiges Frühstücksbuffet geschätzt sowie beim Abendessen nebst einer Auswahl von zwei Hauptspeisen und Dessert auch vorab ein Salat- und Vorspeisenbuffet. Sehr schön ist die Aussichtsterrasse mit Liegestühlen und einem kleinen Swimmingpool. Kostenlose Nutzung des attraktiven Wellnessbereichs im benachbarten Hotel Finkennest (400 m entfernt).

Meranerland im Südtirol

Bauerngärten, Obst- und Weingärten

mit Brigitta Michel

Bereits auf der Fahrt durch das Vinschgau ins Meranerland zeigt sich an den Sonnenhängen der südliche, mediterrane Einfluss des Klimas. Die stattlichen Dörfer mit ihren prägnanten Kirchtürmen sind eingebettet in Obst- und Weingärten bis weit hinauf zu den Almen und Felsen. Im Tal, wo die Flüsse Etsch und Passer zusammen fliessen, liegt der berühmte Kurort Meran, wo sich seit Jahrzehnten badefreudige Gäste einfinden und die Thermen und schönen Gartenanlagen schätzen, dabei vor allem auch die kunstvollen Themengärten von Schloss Trauttmansdorff. Dieser Teil des Südtirols ist europaweit berühmt für seine Obstproduktion, vor allem von Äpfeln. Aber auch die gepflegten Weine sind sehr bekannt. Eine Besonderheit dieser Reise ist zudem die Begegnung mit zwei Bauerngärten und ihren jungen, tüchtigen Bäuerinnen, welche diese alte Tradition pflegen. Wir logieren auf der Sonnenterrasse über Meran, in Schenna.

Reiseprogramm

1. Tag, Mittwoch, 20. September

Landquart – Münstertal – Vinschgau – Schenna

Am Morgen Fahrt von Landquart via Prätti­gau, Klosters, Davos, Flüelapass und Ofenpass ins Val Müstair. Nach einem Zwischenhalt mit gemeinsamem Mittagessen im Hotel Helvetia in Müstair, fahren wir über die Grenze ins Vinschgau, wo wir in Naturns die kleine Prokulus-Kirche besuchen. Die Fresken aus vorkarolingischer und gotischer Zeit geben einen berührenden Eindruck und führen uns auch ein in die Geschichte dieses Transitlandes. Meran umfahrend, erreichen wir den sonnigen Ferienort Schenna. Das mächtige Burgschloss erzählt ebenfalls von einer wechselvollen Geschichte. Im gastfreundlichen Hotel Finkenhof finden wir Unterkunft für die nächsten drei Übernachtungen. Das Abendessen geniessen wir im Hotel Finkenhof.

 

2. Tag, Donnerstag, 21. September

Auf dem Oberhaslerhof – Trauttmansdorff-Gärten und Meran

Den Morgen verbringen wir in der Nähe von Schenna auf dem Oberhaslerhof. Die liebens­würdige, junge Bäuerin Priska Weger zeigt uns ihren Bauerngarten. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass der hundertjährige Garten mit Gemüse-, Kräuter- und Blumenbeeten wieder erstanden ist. Für uns interessant ist ebenfalls das «Obstparadies» des Hofes mit etwa 30’000 Apfelbäumen im integrierten Anbau, wo man auch alte Sorten pflegt und ohne Gift auskommt. Priska Weger wird uns zudem unter dem grossen Nussbaum mit einem «Brotzeit»-Imbiss verpflegen.
Zwischen Schenna und Meran besuchen wir nach dem Mittag die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Diese wurden im Jahre 2005 zu den schönsten Gärten Italiens gekürt. Auf einer anderthalbstündigen botanischen Füh­rung auf guten Wegen entlang der Terrassen­gärten erleben wir verschiedenste Garten­landschaften mit Pflanzen aus aller Welt. Es begeistern die Blumenbeete ebenso wie Rosenhecken, Kaktusterrassen, Wasser-pflanzen sowie der grosse Seerosenteich. Es bleibt etwas Zeit für individuelle Besichtigungen oder für einen Halt auf der Sissi-Terrasse mit Ausblick auf den Garten und in die Umgebung. Die Aufenthalte der beliebten Kaiserin Sissi in Meran und auf Schloss Trauttmansdorff haben sicher dazu beigetragen, dass sich mehr und mehr viele Gäste ebenfalls gerne hier einfanden.
Den späteren Nachmittag verbringen wir in Meran. Wer Lust hat schaut sich die neue Therme an. Einzigartig ist die Art und Weise, wie hier der Architekt Matteo von Thun die Thermalwasserbecken mit einer modernen Gartenanlage kombiniert hat. Alternativ ist ein individueller Bummel durch die Altstadt von Meran lohnenswert – auch hier durch Lau­bengänge mit sehr schönen Läden – oder entlang der prächtig gestalteten Kurprome­nade mit zahlreichen Cafés am Fluss Passer. Rückfahrt nach Schenna und gemeinsames Abendessen im Hotel Finkenhof.

 

3. Tag, Freitag, 22. September

Auf einem Traditions-Hof und zu den Urlärchen im Ultental

Heute wechseln wir die Talseite und fahren von Meran über Lana in vielen Kehren hinauf ins abgelegene Ultental nach St. Pankraz. Dieses besonders waldreiche Tal, das von hohen Almen und den Kämmen der südost­lichen Ortlergruppe flankiert wird, ist wegen seiner prächtigen Almweiden und den alten Berghöfen bekannt. Zwei attraktive, dynami­sche Bäuerinnen und  ausgebildete Kräuter­pädagoginnen erwarten uns auf einem sol­chen Traditions-Berghof. Sie pflegen selber einen Kräutergarten – sogar mit einem Beet Schlafmohn, der hier traditionellerweise ange­baut werden darf. Natürlich werden uns die beiden Frauen beim Sammeln von Kräutern im Garten und auf den umgebenden, natur­belassenen Almwiesen das Thema Kräuter als Heilpflanzen näherbringen.
Die gesammelten Kräuter werden dann auch für die Zubereitung von Kräuterknödeln ver­wendet. Wir dürfen dabei zuschauen oder gleich mithelfen. Nach dem gemeinsamen Knödel-Mittagsimbiss fahren wir noch etwas wei­ter ins Tal bis nach St. Gertraud. Hier begegnen wir einem Naturdenkmal, den drei «Ultner Urlär­chen», die zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen. Die über 35 m hohen Nadelbäume sol­len 850 Jahre alt sein und schlagen im Früh­jahr immer noch mit urwüchsiger Kraft in zar­tem Grün aus.
Wir verlassen das Ultental und fahren zurück nach Schenna, wo wir den Rest des Nach­mittages zur freien Verfügung haben. Das gemeinsame Abendessen geniessen wir im nahe gelegenen Thurnerhof.

 

4. Tag, Samstag, 23. September

Meran – Labyrinthgarten – Reschenpass – Flüelapass – Landquart

Am Morgen fahren wir ins südlich von Meran gelegene Dorf Tscherms und besuchen das alteingesessene Weingut Ansitz Kränzelhof. Nebst den grossen Weingärten (mit vorzüg­lichen Weinen) wurde hier mit Tausenden von Weinstöcken ein Labyrinthgarten kreiert sowie einige weitere kunstvolle Gartenräume. Das im Anwesen integrierte Restaurant Miil ermöglicht so etwas wie eine Pilgerreise für Geniesser, die sich bei Othmar Raich und sei­nem Team auf unerwartete Gaumenfreuden einstellen möchten. In der «Miil» wurde vor vielen hundert Jahren Getreide zu Mehl gemahlen. In den alten Mauern unter dunklem Gebälk, auf der Empore oder in kleinen Stu­ben tafelt es sich einfach angenehm.
Nach dem Mittagessen heisst es Abschied nehmen vom Meranerland und wir fahren zurück durchs herbstliche Vinschgau und zweigen ab Richtung Reschenpass. In Reschen am See bleibt noch Zeit für eine Kaffeepause, bevor wir durch das Unterengadin und nochmals über den Flüelapass nach Landquart zurückkehren mit Ankunft gegen 18.00 Uhr.