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Südmarokko

Landschaftliche und ornithologische Vielfalt

Marokko ist eines der interessantesten nordafrikanischen Länder. Inmitten eines tausendjährigen Palmengartens liegt Marrakesch, der Ausgangspunkt unserer Reise. Diese führt uns in den Hohen Atlas mit seinen eingeschneiten Gipfeln, welche sich über 4000 m erheben. Besonderheiten wie der Diademrotschwanz und der seltene Rotflügelgimpel sind hier anzutreffen. Von hier aus begeben wir uns in den Südwesten und machen einen Abstecher ans Meer, um den Waldrapp in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Alte Festungsanlagen, sogenannte Kasbahs, und blühende Mandelbäume säumen den Weg nach Ouarzazate, dem Tor zu den Wüsten Südmarokkos. Auf der «Strasse der 1000 Kasbahs» folgen wir dem Südrand des Atlas-Gebirges nach Osten und durchqueren die vogelreiche Hochebene bei Boumalne Dades, wo Flughühner und viele verschiedene Lerchen, darunter die imposante Knackerlerche, vorkommen. In der Todra-Schlucht ragen 300 m hohe Felswände empor. Unser Ziel sind die roten Sanddünen des Erg Chebbi am Rande der Sahara, die je nach Wassermenge von temporären Wüstenseen umgeben sind. Die hier vertretenen Spezialitäten passen auch namentlich zur Umgebung: Wüstenläuferlerche, Saharagrasmücke, Wüstensperling und Pharaonen-Ziegenmelker. Die marokkanische Gastfreundschaft, die orientalische Küche und die eindrückliche Weite der Landschaft kombiniert mit vielen in der Westpaläarktis seltenen Vogelarten machen diese Reise zu einem wunderbaren Klassiker.

Reisedaten

Reisetermin 2018 sowie Pauschalpreis auf Anfrage. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Durchführung garantiert!

Reiseprogramm

1.Tag, Montag, 19. März

Zürich – Marrakesch

Flug von Zürich nach Marrakesch. Wir besuchen den berühmten Marktplatz Djemaa el Fna in Marrakesch mit dem wilden Treiben von Gauklern und Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern und Wahrsagern.

2.Tag, Dienstag, 20. März

Oukaimeden

Wir fahren in den Hohen Atlas in die Skistation Oukaimeden. Bei Stopps suchen wir nach Atlas-Grünspecht und Diademrotschwanz. Oukaimeden liegt mit einer Höhe von 2600 m an der Grenze zur alpinen Vegetation. Während an schneebedeckten Hängen Ski gefahren wird, suchen an aperen Stellen die seltenen Rotflügelgimpel und Ohrenlerchen nach Nahrung. Daneben erwarten wir Alpenkrähe und Alpendohle, Steinsperling, Trauersteinschmätzer und die Afrikanische Blaumeise.

3. Tag, Mittwoch, 21. März

Fahrt nach Tamri

Wir verlassen Marrakesch in Richtung Agadir und überqueren die westlichen Ausläufer des Hohen Atlas. Unser Ziel ist der Tamri-Nationalpark nördlich von Agadir mit den Nahrungsgründen des seltenen Waldrapps. In den Lagunen bei Oued Tinkert ergeben sich gute Beobachtungsmöglichkeiten für Limikolen. Am Strand rasten Korallen- und Heringsmöwen, und Fischadler können wir hier jederzeit sehen.

4. Tag Donnerstag, 22. März

Oued Souss und Oued Massa

Am südlichen Ende von Agadir fliesst der Oued Souss ins Meer. Hier leben Samtkopf-Grasmücke, Flamingo, und entlang des Flusses treffen wir unzählige Limikolen an. Es bestehen Chancen, auf zwei hauptsächlich südlich der Sahara verbreitete Arten zu treffen: Die Braunkehl-Uferschwalbe und den Senegaltschagra, der versteckt lebt und oft vor allem zu hören ist. Wir befinden uns den ganzen Tag in einem super Gebiet für Zugvögel. So haben wir gute Chancen, auf Limikolen wie Sichelstrandläufer, Sanderling und Grünschenkel zu stossen.

5. Tag Freitag, 23. März

Tag Agadir – Ouarzazate

Die heutige etwas längere Fahrt bringt uns von der Küste ins Landesinnere. Wir halten unterwegs im Lebensraum des Pharaonen-Ziegenmelkers und beobachten im Asif Tifnout erste typische Wüstenarten wie Wüstensteinschmätzer, Theklalerche und Wüstenläuferlerche. In Ackerland ergeben sich Chancen auf Stummellerche und Maghreblerche. Gerade der Vergleich der beiden sehr ähnlichen Arten Theklalerche (häufig im ganzen Reisegebiet) und Maghreblerche (nur lokal häufig) wird bei uns mit Bestimmtheit Diskussionen auslösen. Am Nachmittag versuchen wir, den Berbersteinschmätzer zu finden, und hoffen auf Wüstengimpel und Saharaohrenlerche. Wir übernachten in Ouarzazate.

6. und 7. Tag, Samstag/Sonntag, 24./25. März

Tagdilt Track, Todra-Schlucht

Wir starten die Morgenbeobachtungen am Stausee El Mansour Eddabhi und haben Chancen, Hunderte von Weissstörchen beim Wegflug vom Schlafplatz zu beobachten. In den feuchteren Ufergebieten können wir die Marmelente sehen. Rotkehlpieper und Schafstelzen sind auf Zugrast und die „Marokkanische Bachstelze“ (Motacilla alba subpersonata) brütet um den Stausee. Die Hausammer ist überall anzutreffen. Am Nachmittag steht die berühmte, steinige Ebene des Tagdilt Track im Zentrum. Zielarten sind der Fahlbürzel-Steinschmätzer, die Knackerlerche und das Sandflughuhn. Am 7. Tag besuchen wir am Morgen nochmals den Tagdilt Track und suchen nach schwierigen Arten wie Lannerfalke, Adlerbussard, Wüstenuhu und Rennvogel.

8. Tag, Montag, 26. März

Boumalne Dades – Merzouga

In Wadis, trockenen Tälern, suchen wir nach der Wüstenprinie (nordafrikanische Unterart Scotocerca inquieta saharae) und nach der Brillengrasmücke. Am Nachmittag besuchen wir bei Rissani den Lebensraum des Akaziendrosslings. In der abgelegenen Wüste bei Merzouga in der Nähe der bis 150 m hohen Sanddünen des Erg Chebbi sind der grüne Hotelgarten, Palmenhaine sowie Tamarisken ideale Überwinterungsgebiete und Rastplätze für Zugvögel. Wir übernachten in einem wunderschönen und komfortablen Wüstencamp, in der Auberge du Sud in Merzouga.

9./10. Tag, Dienstag/Mittwoch, 27./28. März

Erg Chebbi – Ouarzazate

Wir sind zwei Tage mit 4x4-Fahrzeugen im grössten Dünengebiet Marokkos unterwegs. Einige in der Westpaläarktis nur schwierig zu findende Arten kommen hier vor: Der immer seltener werdende Wüstensperling bevorzugt Beduinen-Camps, die Saharagrasmücke hüpft in Wadis von Busch zu Busch, und der Wüstenrabe lässt sein typisches Krähen hören. Mit viel Können findet uns hoffentlich ein lokaler Beduine einen gut getarnten Pharaonen-Ziegenmelker. In den Ebenen suchen Tropfen-, Spiess- und Kronenflughühner nach Nahrung. In felsigerem Gebiet am Rande der Ebene suchen wir Wüstenuhu, Steinlerche und Saharasteinschmätzer. Falls im Winter genug Regen fiel, dürfen wir an einem Süsswassersee mitten in der Wüste mit zahlreichen Wasservögeln rechnen. Übernachtung in Ouarzazate.

11. Tag, Donnerstag, 29. März

Ouarzazate – Marrakesch

Wir fahren nach Marrakesch. Unterwegs suchen wir nach noch fehlenden Arten und sehen vielleicht nochmals den Berbersteinschmätzer, den seltensten Steinschmätzer Marokkos. Je nach Verlauf des Tages besuchen wir nachmittags erneut den Stausee El Mansour Edhabbi oder das UNESCO-Weltkulturerbe Ait Ben Haddou, ein befestigtes Dorf aus roten Lehmbauten am Fuss des Hohen Atlas. Zahlreiche Hollywood-Filme wurden im Rahmen dieser imposanten Kulisse gedreht, wo Weissstörche, Hausammern, Blaumerlen und Palmtauben leben. Übernachtung in Marrakesch.

12. Tag, Freitag, 30. März

Marrakesch – Zürich

Rückflug in die Schweiz.

Christian Rösti Fachliche Leitung
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12 Tage p.P. ab CHF 3550.-
Ansprechpartner Theres Arnold 041 418 65 84
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Highlights

  • Diademrotschwanz, Rotflügelgimpel
  • Waldrapp
  • rote Sanddünen
  • Wüstenläuferlerche, Saharagrasmücke, Wüstensperling, Pharaonen-Ziegenmelker

Leistungen

  • Linienflüge Zürich – Marrakesch – Zürich, Gruppentarif inkl. 1 Aufgabegepäck
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 130)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Unterkunft in guten, landesüblichen Hotels, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen
  • Mittagessen im Restaurant oder als Picknick
  • Fachliche Leitung
  • 5% des Pauschalpreises für Projekte des
    Schweizerischen Vogelschutzes SVS

Weitere Hinweise:

In Zusammenarbeit mit LIBERTY BIRD

Formalitäten

Reisepass der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss.

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder