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Private Gartenjuwele in der Region Basel

Diese Kultur- und Gartenreise ermöglicht in erster Linie den Besuch von ausgewählten Privatgärten in der Region Basel. Leidenschaftliche Hobby-Gärtner/innen zeigen uns mit berechtigtem Stolz ihre sehr verschiedenartig und liebevoll gestalteten Gartenparadiese. Den grossen Gegensatz zu diesen Privatgärten bildet eine wunderbare Gartenanlage im grenznahen Bad Bellingen. Dieses Werk wurde von einem Engländer geschaffen und besteht aus lauter «Gartenzimmern» mit unterschiedlichen Themen für die Bepflanzung. Die beeindruckende Anlage wird bei einer botanischen Führung präsentiert. Wir sind in der frühsommerlich blühenden Basler Landschaft unterwegs und geniessen passend zum Programm ein von der Reiseleiterin und Rosenspezialistin Brigit Buser speziell kreiertes Rosenmenü.

Reisedaten

 

Reiseprogramm

1. Tag, Donnerstag, 21. Juni

Zwei private Gärten in Pfeffingen und Hochwald und eine Führung durch den Kannenfeldpark in Basel

Zuerst fahren wir nach Pfeffingen und werden dort von Irène Ronco in ihrem vor über 30 Jahren angelegten, perfekt gepflegten Blumengarten begrüsst. Rosen sind Irène Roncos Lieblingsblumen und blühen hier in vielen Arten. Zahlreiche Clematis ranken empor und leisten mit ihren auffallenden Blüten den Rosen Gesellschaft. Glockenblumen, Storchschnäbel, Taglilien und Skabiosen bringen durch unterschiedliche Wuchs- und Blütenformen Abwechslung und sorgen von Frühling bis Herbst für Farbtupfer. Inspiriert von Gartenreisen nach England hat Irène Ronco vor einigen Jahren auch einen äusserst kunstvollen, keineswegs pflegeleichten «Knotengarten» angelegt.

Im benachbarten «Schlosshof», einem grossen historischen Bauerngut, erwartet uns die Familie Meyer mit einem reichhaltigen Brunch.

Nach der Mahlzeit führt uns eine halbstündige Fahrt durch schöne Landschaften hinauf nach Hochwald. Hier besuchen wir den ausgedehnten, von weiten Feldern und Wiesen umgebenen Garten der Kunstmalerin Erika Grossenbacher. Ähnlich wie beim vorangehend besuchten, haben die Gartenreisen der Besitzerin nach England in vieler Hinsicht als Inspirationsquelle gedient. Hier ist ein romantischer Landschaftsgarten entstanden, in dem die Natur viel Freiheit geniesst. Wo sich Blumen selbst aussäen, da dürfen sie gerne bleiben. Auf Giftspritzungen wird prinzipiell verzichtet und deshalb wurden nur die sogenannten antiken, also einmal blühenden und dafür krankheitsresistenten Rosen gepflanzt. Bei einem Rundgang durch den grossen Garten entdeckt man immer wieder kleine Überraschungen der Künstlerin in Form von witzigen Skulpturen. Ein grosser Naturteich mit weiss blühenden Seerosen und hohen Bäumen ergänzt das Bild.

Nun fahren wir in die Stadt Basel zurück, wo wir beim Kannenfeldpark den Landschaftsarchitekten Massimo Fontana treffen, der uns durch die grösste Grünfläche auf dem Stadtgebiet führen wird und uns dabei allerlei über die Stadtentwicklung, die Grünflächen von Basel und den Kannenfeldpark erzählen wird. Der Kannenfeldpark ist mit 9.1 ha die grösste Grünanlage der Stadt Basel und ein beliebter Bewegungs- und Aufenthaltsort und beherbergt eine äusserst artenreiche Baumsammlung. Der Ursprung der heutigen Parkanlage liegt im Kannenfeldgottesacker, der am 3. Juni 1868 nach Plänen von Amadeus Merian im Stil englischer Parkanlagen eröffnet wurde. Aufgrund späterer Überkapazitäten beschloss die Stadtverwaltung die Aufhebung des Kannenfeldgottesackers und beauftragte den damaligen Stadtgärtner Richard Arioli 1952 mit der Umgestaltung des Parks. Das Erscheinungsbild der heutigen Anlage ist bestimmt durch die Grundzüge des axialen Wegesystems, die Alleebäume sowie weite Teile der Einfriedung. Prägende Elemente, die mit der Umnutzung in einen Park hinzugekommen sind, sind die Baumpflanzungen in den Randbereichen, die Ausstattung mit Freizeitgeräten, des Gartentheaters, des Holzschuppens an der Südwestseite oder des Rosengartens.

Eine kurze Fahrt bringt uns zum Restaurant Teufelhof in der Grossbasler Altstadt, wo wir unser gemeinsames Abendessen geniessen werden. Das in zwei historischen Stadthäusern aus dem 18. Jahrhundert untergebrachte Kultur- und Gasthaus ist ein beliebter Treffpunkt und verbindet Geschichte und Tradition mit einem kunstvollen, modernen und somit urbanen Ambiente.

2. Tag, Freitag, 22. Juni

Ein mehrfach prämierter Privatgarten bei Giebenach, ein «Paradies für Gartenfreunde» im Land-haus Ettenbühl und ein aussergewöhnlicher Dachgarten in der Stadt Basel

Den Auftakt zu unserem zweiten Reisetag bildet der Besuch des Gartens von Margrit Bertschinger in Giebenach, nahe bei Augst. Im Jahre 2008 veranstaltete die Basler Zeitung unter ihren Lesern einen Wettbewerb zur Wahl des «schönsten Traumgartens der Region Basel». Dabei wurde dem Garten Bertschinger der erste Preis zugesprochen. Ein grosser, natürlich gestalteter Teich bildet das Herzstück ihrer Anlage und lädt zum Schwimmen ein. Zahlreiche Nützlinge sorgen für ein gutes biologisches Gleichgewicht. Dafür wurde der Garten dieser beiden Pflanzenliebhaber auch mit dem Marienkäfer-Label ausgezeichnet. Das Ehepaar Bertschinger teilt ihr Paradies mit anderen Bewohnern: Grünspecht, Krähen, Igel, Kröten, Bergmolche und Frösche kommen täglich zu Besuch oder haben hier ihren festen Wohnsitz. Zudem tummeln sich auch viele nützliche Insekten im blumenreichen Paradies, unter anderen eben auch die Marienkäfer.

Auf der anschliessenden Fahrt überqueren wir den Rhein und verbringen einen Teil unserer Zeit jenseits der Grenze im benachbarten deutschen Gebiet. Nach einer einstündigen Busfahrt in nördlicher Richtung erreichen wir Bad Bellingen. Hier besuchen wir das Landhaus Ettenbühl. Dieses «Paradies für Gartenfreunde» ist eine typisch englische Anlage, bestehend aus verschiedenen thematisch gestalteten «Gartenzimmern», umfasst 50-tausend Quadratmeter und ist ein Werk des Gartenbuch-Autors John Scarman. Der hier lebende Engländer ist als Rosenzüchter und Garten-Designer bekannt. Im Restaurant vom Landhaus Ettenbühl geniessen wir zuerst jedoch das Mittagessen Anschliessend machen wir einen kundig geführten Spaziergang durch eine Auswahl dieser vielseitigen Gartenzimmer.

Nach der Rückfahrt in die Schweiz bleibt uns noch genügend Zeit für den Besuch eines ganz besonderen Gartens mitten in der Stadt Basel. Hier erleben wir den denkbar grössten Gegensatz zu all dem, was wir heute gesehen haben. Mit ihrem erstaunlichen Dachgarten hat Maja Geitlinger in luftiger Höhe ein blühendes Paradies geschaffen. Zuerst fesselt uns die atemberaubende Rundsicht über die Dächer der Stadt bis zu den umgebenden Hügeln am Horizont. Entlang des Geländers reihen sich speziell gezüchtete, klein bleibende Obstbäume und tragen Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Aprikosen. Ausserdem gedeihen Beerensträucher, Rucola, Schnittsalat, Cherry-Tomaten, Randen, Zucchini und dazwischen bunter Sommerflor. Ein quadratischer Teich mit einem plätschernden Mini-Wasserfall nimmt die Mitte der Anlage ein. Ferner hat es eine Pergola, überwachsen von Clematis und Reben. Auch Maja Geitlinger liess sich in England inspirieren, wo sie mehrere Monate verbracht hat. Nach diesem Besuch bringt uns der Bus zurück nach Basel zum Hotel Metropol in Basel.

3. Tag, Samstag, 23. Juni

Vier private Gärten in Liestal, Hölstein und Tecknau

Unterwegs in die Landschaft Basel machen wir zuerst einen kurzen Zwischenhalt in Liestal. Die kleine Kantonshauptstadt von Baselland hat ein hübsches Quartier mit lauter Villen vom Beginn des letzten Jahrhunderts und den dazugehörenden Gärten. Zuerst besuchen wir einen parkartigen Garten mit mehreren prächtigen, über 100 Jahre alten Bäumen. Yvonne Fenn ist eine grosse Pflanzenkennerin und eine begeisterte Hobby-Gärtnerin. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit widmet sie jede freie Minute ihrem Garten in Liestal, der die von ihren Vorfahren erbaute Villa auf allen vier Seiten umgibt. Tony Fenn ist Engländer, bereits pensioniert und pflegt hingabevoll den arbeitsintensiven Garten. Das Resultat ist sehenswert: Jedes Fleckchen des Gartens ist mit überraschenden Kombinationen von unzähligen Blumenzwiebeln und Stauden geschmückt, die abwechselnd vom Frühling bis zum Herbst anderen Blumenschmuck zeigen. Ein stiller Weiher ergänzt das romantische Bild, das offensichtlich von englischer Gartenkunst inspiriert worden ist.

Der nächste Besuch gilt dem Garten von Dominique Schnetzer in Hölstein, eine grosse naturnahe Anlage mit unterschiedlichen Bereichen und Ausblicken. Der Garten wird geprägt durch seine Lage am Hang und einer schönen Aussicht in die nahen Hügelzüge des Faltenjuras.

Über einen mit Buchenhecken gefassten, stufenförmigen Hausgarten mit Sitzplatz gelangt man zum Haus. Die «Lange Rabatte» entwickelte sich aus dem klassischen Mixed Border Garten und verbindet die Sitzplätze vor und hinter dem Haus. In den letzten Jahren wurde der formale Garten zu einem naturnahen Garten umgestaltet. Der Buchs wurde entfernt und teilweise durch Wildstauden, Wildrosen und Gräser ersetzt. Eine 30 Meter lange Natursteinmauer grenzt den Garten gegen die ehemalige Schafweide mit den Obstbäumen ab. Die Schafweide wurde 2013 terrassiert und um ein formales Bioschwimmbecken mit Flachwasserbepflanzung, Sitzplätzen und Wildfruchtgehölzen erweitert. Der obere Garten beherbergt einen grossen Gemüsegarten, ein Gewächshaus und einen Bogengang mit Kletterrosen, Wildgehölze und diverse Bäume. Die Blumenwiese und der Blumenrasen mit ihren gemähten Wegen, verbinden die unterschiedlichen Gartenbereiche mit dem umgebenden Landwirtschaftsland und dem angrenzenden Wald.

Für unser Mittagessen hat unsere Reiseleiterin Brigitte Buser spezielle Rosenrezepte kreiert. Die darauf beruhenden Köstlichkeiten werden von Sämi Fröhlich im Gasthaus zum goldenen Löwen in Rünenberg zubereitet und uns als Dreigang-Menu serviert.

Im nahe gelegenen Dorf Tecknau besuchen wir den beidseitig der Hauptstrasse angelegten, romantischen Landhausgarten von Erika Fässler. Ein ehemaliger Bauernhof diente lange als Gastwirtschaft und wurde zuletzt vom Ehepaar Fässler zum zeitgemässen Wohnhaus umgestaltet. Frau Fässler hat in geduldiger, kunstvoller Schnittarbeit aus Pflanzen grosse Skulpturen in allen erdenklichen Formen gestaltet. Schlingrosen sind in Tannenbäumen hoch hinauf geklettert, hängen von den Ästen wieder herunter und wirken wie blühende Wasserfälle.

Eine anschliessende Kaffee-Bewirtung erwartet uns zum Abschluss des Tages im stimmungsvollen «Jagdhüsli» der liebenswürdigen Maja Coletti in Tecknau. Ihr Familiengarten von 3000 Quadratmetern wird durch einen schnell fliessenden Bach begrenzt. Die vielgestaltige Anlage umfasst Rosen- und Staudenbeete, Obstbäume, einen Gemüsegarten sowie einen Hühnerhof. Nach diesem Besuch bringt uns der Bus zurück nach Basel zum Bahnhof SBB, wo die Reise endet.

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Highlights

  • Mehrere Empfänge in ausgesuchten Privatgärten
  • Grünflächen in der Stadt Basel am Beispiel des Kannenfeldparks
  • «Paradies für Gartenfreunde» Landhaus Ettenbühl
  • Rosenmenü bei Sämi Fröhlich im Gasthaus zum Löwen in Rünenberg

Leistungen

  • Unterkunft im 4-Stern-Hotel Metropol Basel (2 Übernachtungen), Basis Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC
  • Frühstücksbuffet im Hotel
  • 3 Mittagessen und 1 Abendessen gemäss Programm
  • Bus für Transfers und Ausflüge gemäss Programm
  • Eintritte und Führungen
  • Reisebegleitung durch Brigitt Buser

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder