Durchführung garantiert!

Kreta

vielgestaltige Lebensräume im östlichen Mittelmeer

Kreta – die fünftgrösste Mittelmeerinsel – zeichnet sich landschaftlich durch markante Gebirgsmassive mit schneebedeckten Gipfeln, Hochebenen, wilde Schluchten (über 600), steile Felsküsten und ausgedehnte Sandbuchten aus. 27 Gebiete sind als Vogelschutzgebiete eingestuft und die Samaria-Schlucht, im grössten und wildesten Gebirgsmassiv Kretas, die Weissen Berge, ist seit 1962 Nationalpark. Über 75 Brutvogelarten besiedeln die vielfältigen Lebensräume der grössten Insel Griechenlands. Dazu gehören seltene und auffällige Arten wie Bartgeier, Habichtsadler, Eleonorenfalke, Chukarhuhn, Alpenkrähe und Maskengrasmücke. Nebst diesen Bewohnern karger und felsiger Gebirgs- und Küstenlandschaften trifft man im Frühjahr in den wenigen Süsswasserseen und Salzwasserlagunen der Insel zahlreiche Zugvögel an. Für sie bildet die Insel einen wichtigen Trittstein bei der Querung des östlichen Mittelmeers. Im April locken diese Wasserstellen Reiher, Enten, Sumpfhühner, Limikolen, Seeschwalben und verschiedene Singvögel an. Insbesondere am Aghia-Wasserreservoir können heimliche Schilfbewohner wie Purpurreiher, Zwergdommel, Zwerg- und Kleines Sumpfhuhn entdeckt werden. Zudem zeichnet sich Kreta durch eine Vielzahl endemischer Pflanzenarten aus (über 150 Arten).

Reisedaten

Reisetermin 2018 sowie Pauschalpreis auf Anfrage. Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

 

Reisedatum: 14. - 21. April 2018

Durchführung garantiert!

Reiseprogramm

1. Tag, Samstag, 14. April

Zürich – Heraklion – Zaros

Am späten Nachmittag Direktflug von Zürich nach Heraklion. Anschliessend Fahrt mit dem Bus ca. 50 km Richtung Süden zu unserem Hotel in Zaros, wo wir dreimal übernachten. Zaros liegt am Fusse des Bergrückens des Psiloritis (2456 m ü. M), welches ein Kalksteinmassiv und Lebensraum für Bartgeier und zahlreiche endemische Pflanzen ist. Nachts ertönt in der kleinen Ortschaft der unverkennbare Ruf einer Zwergohreule.

2. Tag, Sonntag, 15. April

Faneromeni-See und Südküste bei Tymbaki und Matala

Auf dem Weg zur Südküste halten wir zuerst am Faneromeni-Stausee an und halten Ausschau nach rastenden Wasservögeln. Schwarzhalstaucher, Knäkente, Brauner Sichler und Seidenreiher sind hier mögliche Arten. Auch kleine Süsswasser-und Brackwasserlagunen sowie Flussmündungen an der Küste zwischen Matala und Agia Galini bilden wichtige Rastplätze für durchziehende Reiher, Sumpfhühner, Limikolen, Bienenfresser und Singvögel. An den Küstenfelsen von Agia Galini brüten Alpensegler und Blaumerlen.

3. Tag, Montag, 16. April

Asterousia-Berge

Nach dem Frühstück Abfahrt Richtung Süden. Die Asterousia-Berge bilden einen kargen Gebirgszug entlang der Südküste. In der Umgebung der höchsten Erhebung, den Kofinas-Felsen (1231 m ü.M.), kommen Steinadler, Gänsegeier und Chukarhuhn vor. An den Südhängen wachsen lichte Kiefernwälder und zur Küste hin versuchen wir in der mit dornigen Büschen durchsetzten Macchie u.a. die Maskengrasmücke zu entdecken.

4. Tag, Dienstag, 17. April

Hochplateau von Gious Kambos – Kourtaliotiko-Schlucht – Frangokastello – Imbros-Schlucht – Chania

Wir verlassen heute Zaros und queren als Erstes das Hochplateau von Gious Kambos, das für seine Wildtulpen und Orchideen berühmt ist. Ornithologisch sind hier u.a. Heidelerche, Braunkehlchen, Ortolan und Grauammer zu erwarten sowie ziehende Weihen, Bussarde und Falken. Die Kourtaliotiko-Schlucht ist ein günstiger Ort zur Beobachtung von Gänsegeiern sowie von Stein- und Habichtsadlern. Blaumerle, Balkan-Steinschmätzer, Felsenschwalbe, Dohle und Kolkrabe sind omnipräsent.

Die nähere Umgebung der venezianischen Festung von Frangokastello kann für ziehende Kleinvögel interessant sein. Lerchen, Pieper, Grasmücken und Steinschmätzer sind hier mögliche Arten. Am Rande der bewaldeten Hänge der Imbros-Schlucht haben wir vielleicht das Glück einen Bartgeier zu sichten. Am Abend Ankunft in Chania, wo wir für vier Nächte Unterkunft finden.

5. Tag, Mittwoch, 18. April

Halbinsel Akrotiri und Souda-Bucht

Die vielfältigen Landschaftselemente der Halbinsel Akrotiri ermöglichen uns weitere spannende Beobachtungen von Greif- und Singvögeln sowie Limikolen, sei dies an den felsigen Küstenabschnitten, in den winzigen Sümpfen, im landwirtschaftlich genutzten Zentralteil oder im kleinen Schutzgebiet der Souda-Bucht im Südosten der Halbinsel.

6. Tag, Donnerstag, 19. April

Samaria-Schlucht – Omalos-Hochebene – Aghia-Wasserreservoir

Die eindrückliche Samaria-Schlucht ist ein UNESCO-Biosphärenreservat und der einzige Nationalpark Kretas. Hier leben die letzten Bestände der Kreta-Wildziege, aber auch typische Vogelarten wie Bartgeier, Gänsegeier, Chukarhuhn, Blaumerle, Balkan-Steinschmätzer, Alpenkrähe und Kolkrabe. In der angrenzenden Omalos-Hochebene, wo Wendehals, Heidelerche, Rotkopfwürger, Brachpieper und Ortolan zu finden sind, blühen zudem verschiedene endemische Pflanzen. Am späteren Nachmittag erreichen wir das Aghia-Wasserreservoir. Dieser Süsswassersee ist für Brutvögel und rastende Wasservögel eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Kretas. Über 160 Vogelarten wurden bis anhin im Gebiet festgestellt. Wir versuchen hier nebst verschiedenen Reiher- und Limikolenarten auch Sumpfhühner zu beobachten.

7. Tag, Freitag, 20. April

Tavronitis-Sümpfe – Gramvoussa und Rodopou-Halbinseln

Heute geht es westwärts zu den nordwestlichsten Landzungen Kretas. Auf dem Weg dorthin besuchen wir zuerst die küstennahen Tavronitis-Sümpfe und halten Ausschau nach Limikolen und Kleinvögeln. Anschliessend verbringen wir den Tag auf den Gramvoussa und Rodopou-Halbinseln. Beide Gebiete sind als Rastplatz für Zugvögel und als Brutgebiet für Greifvögel von herausragender Bedeutung. Habichtsadler sowie Wander- und Eleonorenfalke brüten an den felsigen Küsten. Im busch- und strukturreichen Gelände können rastende Singvögel, wie z.B. Halsbandschnäpper, Baumpieper und Klappergrasmücke entdeckt werden. Zudem sind auf dem Meer mit etwas Glück Sepia-Sturmtaucher und Krähenscharben zu sehen.

8. Tag, Samstag, 21. April

Aghia-Wasserreservoir – Feuchtgebiet bei Georgioupolis

Morgens erkunden wir noch einmal die schilfbestandenen Uferbereiche und Flachwasserzonen des Aghia-Wasserreservoirs. Am Nachmittag bleibt uns noch genügend Zeit, das für Zugvögel attraktive und kleine Feuchtgebiet bei Georgioupolis zu besuchen. Hier können Nachtreiher, Zwergscharbe, verschiedene Entenarten und in der buschreichen Umgebung Blass- und Gelbspötter, Trauerschnäpper und Pirole entdeckt werden. Am frühen Abend Transfer zum Flughafen von Heraklion und Rückflug nach Zürich.

Carl'Antonio Balzari Fachliche Leitung
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Highlights

  • Bartgeier, Habichtsadler, Eleonorenfalke
  • Chukarhuhn, Maskengrasmücke
  • Kleines Sumpfhuhn, Zwergsumpfhuhn
  • Endemische Pflanzenwelt

Leistungen

  • Linienflug Zürich – Heraklion – Zürich, Gruppentarif, inkl. 1 Aufgabegepäck
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 112)
  • Transfers, Rundfahrten, Exkursionen
  • Einfache landestypische Unterkünfte, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstück und Abendessen in den Hotels
  • Lokale Führung (Englisch sprechend)
  • Fachliche Leitung
  • 5% des Pauschalpreises für Projekte der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

Weitere Hinweise:

Formalitäten

Gültiger Reisepass oder gültige Identitätskarte

Nicht eingeschlossene Leistungen:

  • Annullationskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder