11. – 18. Februar 2017

11.02.17-18.02.17
anspruchsvolle Touren
Pauschalpreis pro Person
CHF 1480
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 50
Miete Schneeschuhe
und Stöcke
CHF 80
Miete LVS-Geräte, Schaufel
und Lawinen-Sonde
CHF 120
Beteiligung: mind. 10, max. 12 Teilnehmende

Eingeschlossene Leistungen

  • Bahnreise Wohnort – Innsbruck – Innichen – Innsbruck – Wohnort, 2. Klasse (Basis Halbtaxabonnement)
  • Sitzplatzreservationen
  • 7 Hotelübernachtungen in 3-Stern-Hotel, Basis Doppelzimmer, Dusche/WC
  • Frühstücksbuffet und Abendessen
  • Bustransfers zu den Exkursionszielen
  • 6 Exkursionstage mit Tourenleitung
  • 5% für Projekte der Pro Natura

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung mit SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • Miete Schneeschuhe und Stöcke
  • Miete LVS-Gerät, Schaufel, Lawinen-Sonde
  • Nicht erwähnte Mahlzeiten
  • Getränke
  • Trinkgelder

Tourenleiter

 

Christian Sordo

Die Dolomiten sind sein Lieblingsarbeitsplatz als Geologe und Bergführer. Diese «Bleichen Berge» faszinieren ihn immer wieder auf’s Neue. Bei den Schneeschuhwanderungen kann man diese Traumlandschaft besonders gut bewundern und lieben lernen.

 

Daniel Rogger

Daniel ist seit 2012 hauptberuflich als Bergführer tätig. Am Berg sucht er, in und neben seiner Arbeit, vor allem nach tiefen Eindrücken und Erlebnissen.

Weitere Hinweise

 

Erforderliche Kondition

Die Touren in den Sextner Dolomiten sind als anspruchsvoll einzustufen und erfordern eine entsprechend gute Wanderkondition.

 

Ausrüstung, Kleidung

Schneeschuhwandern ist wettermässig ein weitgehend unabhängiger Sport. Winterfeste, warme Kleider, wasserdichte Windjacke, wasserdichte Wanderschuhe mit guter rutschfester Sohle, Gamaschen, genügend grossen Rucksack für das Tagesgepäck, Thermosflasche für den Marschtee oder Mineralwasser und das Picknick. Zur Wildbeobachtung ist ein Feldstecher ideal, evtl. Fotoapparat.

Schneeschuhe, Stöcke (CHF 80) und LVS-Geräte, Schaufel und Lawinen-Sonde (CHF 120) können bei Bedarf bei der Alpinschule Drei Zinnen gemietet werden. Sie können auch ihr eigenes Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS) mitnehmen. Wichtig ist, dass alle Teilnehmenden damit ausgerüstet sind. Bitte bei der Reservation unbedingt angeben!

 

Wir weisen darauf hin, dass das jeweilige Tagesprogramm von den Wetter- und Schneeverhältnissen abhängig ist. Der Tourenleiter kann in einem solchen Fall das Programm abändern.

Unterkunft 

Unser Hotel liegt idyllisch mit Blick auf die Sextner Sonnenuhr am Ortsrand von Sexten-Moos. Die Küche Südtirols vereint die Spezialitäten der Tiroler Gastronomie mit der mediterranen Küche und bietet somit für jeden das Besondere. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet wird am Abend durch ein 4-Gang-Wahlmenü mit Vorspeisen- und Salatbuffet abgerundet. Die Besitzerfamilie Tschurtschenthaler kümmert sich täglich persönlich um die kulinarischen Gaumenfreuden. Zusätzlich zu der traumhaften Dolomitenlandschaft steht Ihnen eine Saunalandschaft mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool oder Kneippbecken zur Verfügung.

Schneeschuhwandern in den Sextner Dolomiten

mit Christian Sordo oder Daniel Rogger

Unüberwindlich scheinende Felszinnen über dichten Fichten- und Lärchenwäldern, über tiefeingeschnittenen Tälern mit naturnah bewirtschafteten Almwiesen: dies ist die wildschöne Landschaft der Sextner Dolomiten, die Nordostpfeiler der Dolomiten. Grandios darin die formenreichen Gipfel der Drei Zinnen (2999 m) und der «Sextner Sonnenuhr» (Elfer-, Zwölfer- und Einserkofel, 3094 m). Kein Wunder, dass ladinische Sagen von längst untergegangenen Reichen und von versteinerten Paradiesen zu berichten wissen. Diese paradiesisch anmutende Landschaft erhält im Winter einen ganz besonderen Zauber, wenn eine dicke Schneedecke diese Wälder und Almwiesen zudeckt und nur noch die überzuckerten Kalkfelsen in den blauen Himmel ragen, aber auch sie erscheinen durch die Schneefelder etwas weniger kantig und bedrohlich. Ausgangspunkt der Touren ist Sexten im gleichnamigen Seitental zum Hochpustertal. Der Aufstieg mit den Schneeschuhen in diese wunderbare Naturlandschaft des Südtirols beginnt in der Regel gemütlich. Die An- oder Rückfahrt wird durch einen Transfer mit Kleinbus oder Postauto sichergestellt, damit wir die ganze Region mit einbeziehen können und für diese Tourenwoche die attraktivsten Wanderungen zusammenstellen konnten. Die Touren sind anspruchsvoll und erfordern eine entsprechende Kondition. Die Tourenleiter und Schneeschuh-Experten Christian Sordo oder Daniel Rogger kennen sich in der Region bestens aus.

Reiseprogramm

1. Tag, Samstag, 11. Februar

Zürich – Innsbruck – Sexten-Moos

Um 08.40 Uhr Abfahrt mit dem Eurocity von Zürich HB nach Innsbruck und weiter mit dem Eurocity und RegioExpress nach S. Candido / Innichen. (Die Bahnreise ab / bis Zürich HB ist nicht begleitet.) Anschliessend Fahrt mit Bus zu unserem Hotel im reizvollen Dorf Moos (1339 m). Unser Tourenleiter, Christian Sordo oder Daniel Rogger, heisst die Teilnehmer um 18.00 Uhr im gemütlichen Hotel Schönblick willkommen, bespricht das Wanderprogramm und gibt eine Übersicht über Land und Leben im Hochpustertal.

 

2. Tag, Sonntag, 12. Februar

Stiergarten – Hornischegg

Von Sexten fahren wir zur Signauen (1420 m), von wo aus wir mit der Seilbahn auf den Stiergarten (2000 m) fahren. Hier startet unsere Tour. Wir steigen entlang eines sanften Grades in Richtung offenes Gelände zum Gipfel des Hornischegg (2550 m) auf. Von da aus haben wir einen schönen Rundblick auf den Alpenhauptkamm und die Sextner Dolomiten. Anschliessend erfolgt die Rückkehr zum Stiergarten, wo wir beim fest installierten LVS-Camp den Umgang mit LVS-Suchgerät,  Schaufel und Sonde üben. Auf dieser Wanderung lernen wir alle Einsatzmöglichkeiten unserer Schneeschuhe kennen, sowie das Verhalten gegenüber der Natur und dem Schnee.

Reine Gehzeit: ca. 5 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 550 Höhenmeter

 

3. Tag, Montag, 13. Februar

Kleiner Jaufen

Nach einer halbstündigen Anfahrt erreichen wir unseren Ausgangspunkt beim Gasthof Brüggele (1490 m). Vom Parkplatz aus steigen wir zur Rossalm auf, die auch im Winter bewirtschaftet wird. Weiter geht es auf den Kleinen Jaufen (2370 m). Wir werden mit einer grossartigen Aussicht auf die vor uns liegende Plätzwiese mit dem urigen Dürrenstein sowie den berühmten Drei Zinnen belohnt. Auf der Rückkehr kehren wir in der gemütlichen Rossalm zu einer kleinen Stärkung ein.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 800 Höhenmeter

 

4. Tag, Dienstag, 14. Februar

Toblach – Golfen

Nach einer kurzen Anfahrt, steigen wir vom Gasthof Kurterhof (1650 m) über lichte Wälder Richtung Golfen auf. Nach ca. 400 Höhenmeter erreichen wir die Waldgrenze, von wo aus wir über einen flachen Rücken Richtung Gipfel (2493 m) wandern. Der Ausblick auf die Sextner und Pragser Dolomiten ist bei dieser Wanderung besonders schön. Als Alternative könnte man auch zur Bonnerhütte (2340 m) beim Pfannhorn aufsteigen.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 900 Höhenmeter

 

5. Tag, Mittwoch, 15. Februar

Cima dei Colesei «Schuss»

Zur Wochenmitte gehen wir es etwas gemütlicher an und fahren mit den Bus zum Kreuzbergpass, von wo aus wir auf den Gipfel der Cima Colesei wandern. Dieser Grenzberg zwischen Südtirol und Belluno war schon im ersten Weltkrieg ein strategischer Aussichtspunkt mit schönem Panorama. Anschliessend steigen wir über eine alte Militärstrasse in das Val Risena zur Lunelli Hütte (1560 m) ab und weiter zu den «Bagni di Valgrande» von wo aus wir mit einem Skibus nach Sexten zurück fahren.

Reine Gehzeit: ca. 4 Stunden

Aufstieg: ca. 350 Höhenmeter
Abstieg: ca. 650 Höhenmeter

 

6. Tag, Donnerstag, 16. Februar

Dreizinnen-Hütte

Die heutige «Königsetappe» startet von der Fischleinbodenhütte (1450 m) im Fischleintal und wir steigen durch das Altensteintal, vorbei an der Nordwand des Einserkofels. Kurz nach dem Hochplateau Bodenalp mit den zugefrorenen Bödenseen öffnet sich der einzigartige Blick auf das weltbekannte Dreigestirn der Drei Zinnen. Wir haben unser Tagesziel die Dreizinnen Hütte auf 2405 m erreicht und geniessen die wohlverdiente Rast. Anschliessend erfolgt der Abstieg zurück ins Fischleintal mit einer weiteren Einkehrmöglichkeit in der Talschlusshütte. Rückfahrt ab der Fischleinbodenhütte ins Hotel.

Reine Gehzeit: ca. 6–7 Stunden

Auf- und Abstieg: ca. 1000 Höhenmeter

 

7. Tag, Freitag, 17. Februar

Val Popen – Corno d‘Angolo

Von Sexten fahren wir nach Toblach und weiter Richtung Misurina. Von dort steigen wir über das naturbelassene Val Popena in Richtung Corno d’Angolo (2340 m) einen kleinen Gipfel in der Cristallo Gruppe. Vom Gipfel wird man mit einem Ausblick auf Cortina d’Ampezzo und der Südseite der Drei Zinnen belohnt. Rückweg erfolgt über die Aufstiegsspur.

Reine Gehzeit: ca. 5–6 Stunden

Auf- und Abstieg: je ca. 750 Höhenmeter

 

8. Tag, Samstag, 18. Februar

Rückreise

Morgens Bustransfer nach Innichen. Um 09.50 Uhr Abfahrt mit dem RegioExpress und dem EuroCity nach Innsbruck und weiter mit dem Railjet nach Zürich HB mit Ankunft um 17.20 Uhr.