30. April – 06. Mai 2017

30.04.17-06.05.17
Pauschalpreis pro Person
CHF 2880
Zuschlag Einzelzimmer
CHF 270
Beteiligung: mind. 12 Gäste

Eingeschlossene Leistungen

  • Linienflüge Zürich – London Heathrow – Zürich, Gruppentarif
  • Taxen/Treibstoffzuschlag (zz. CHF 130) 
  • 1 Aufgabegepäckstück (23 kg)
  • 5 Nächte im 3-Sterne Meudon Hotel, Mawnan Smith 
  • 1 Nacht in einem 3-Sterne Hotel in Exeter
  • Frühstücksbuffet in den Hotels
  • 4 Abendessen im Meudon Hotel
  • 2 Abendessen unterwegs (1. + 6.Tag)
  • 1 Mittagessen unterwegs (1.Tag)
  • 2 x «Tea Time»
  • Bus für Transfers und Ausflüge 
  • Eintritte gemäss Reiseprogramm
  • lokale Deutsch sprechende Führung (Caerhays)
  • Reiseleitung durch Dr. Francis Rossé

Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Annullierungskostenversicherung und SOS-Schutz für Reisezwischenfälle (siehe Allgemeine Vertrags- und Reisebedingungen)
  • die nicht erwähnten Mahlzeiten, Getränke
  • Trinkgelder

Weitere Hinweise

 

Formalitäten

Gültige(r) Reisepass oder Identitätskarte.

 

Unterkunft

Das komfortable, familiär geführte 3-Sterne Hotel Meudon im Landhausstil liegt etwas erhöht über einem wundervollen Garten, der sich bis zur Meeresküste am Bream Cove erstreckt. Viele Rhododendren, Fuchsien, wuchernder Riesenrhabarber, exotische Pflanzen und ein alter Baumbestand prägen die prächtige Gartenanlage. Nach den Ausflügen oder vor dem Frühstück ist ein Spaziergang bis hinunter ans Meer eine besondere Bereicherung. Das gepflegte Abendessen im familiären Rahmen und der Tee in der Lounge runden die Tage jeweils ab. Das Hotel besteht aus einem markanten Backsteingebäude aus dem 19. Jahrhundert, wo sich heute das Restaurant und die Lounge befinden, und einem in den 1960er Jahren erstellten Erweiterungsbau mit den Zimmern, die über sehr komfortable Betten, WC/Bad verfügen und Blick in den Garten bieten. Seit einigen Jahren ist die Besitzerfamilie daran, ihr Hotel sanft zu renovieren und das in die Jahre gekommene Ambiente der 60er Jahre durch ein freundliches, helles Interieur zu ersetzen.

 

Wir fliegen mit Swiss International Air Lines

Cornwall - Wilde Küsten und exotische Gärten in Englands Südwesten

mit Dr. Francis Rossé

Cornwall kann mit seinen üppigen Gärten, dramatischen Küstenabschnitten und pittoresken Fischerdörfern süchtig machen. Hier im Westen wird England immer schmäler und endet abrupt bei Land’s End. Vorgelagert findet sich noch der Archipel der Isles of Scilly. Die Schriftstellerin Daphne du Maurier machte Cornwall zu ihrer Wahlheimat und hat mit ihrem Roman «Rebecca», der von Alfred Hitchcock meisterhaft verfilmt wurde, der Landschaft ein literarisches Denkmal gesetzt. Hier ist das Wetter immer wieder für eine Überraschung gut. An der Südküste leichter Nieselregen, im Landesinnern eine Nebelbank und einige Kilometer weiter an der Nordküste Sonnenschein mit einem Licht wie in der Provence. In den 1920er und 1930er Jahren zog es viele Künstler in diese Gegend. Wie lebt es sich heute in dieser Landschaft? Das Meer ist nach wie vor präsent, auch wenn die ehemalige Fischerei stark an Bedeutung verloren hat. Die Royal Navy ist ein wichtiger Arbeitgeber und das Engagement bei den «Lifeboats» für viele Bewohner Ehrensache. Der Tourismus ist ein substanzieller Wirtschaftszweig geworden. Viele britische Familien fahren im Sommer in das «Tessin Englands». Auch Virginia Woolf und Daphne du Maurier lernten auf diese Art Cornwall kennen.

Reiseprogramm

1. Tag, Sonntag, 30. April

Zürich – London – Mawnan Smith bei Falmouth

Am Morgen Linienflug mit Swiss von Zürich nach London Heathrow. Unsere Busfahrt Richtung Südwesten unterbrechen wir in Swindon für den Mittagshalt. Es bietet sich Gelegenheit für einen Spaziergang durch den weitläufigen Park von Lydiard House oder zum Besuch des sorgfältig gepflegten «Walled Gardens», der in dieser Jahreszeit jedoch erst am Erwachen ist. Bei einem weiteren Halt unterwegs wird das Abendessen im Lanhydrock Golf Hotel serviert. Am späten Abend erreichen wir das familiär geführte Meudon Hotel. Es liegt etwas ausserhalb von Falmouth im Weiler Mawnan Smith. Erste von fünf Übernachtungen im Meudon Hotel.

 

2. Tag, Montag, 01. Mai

Falmouth – Enys Gardens – Trebah Garden

Wer früh aufsteht, hat Gelegenheit durch den Hotelgarten bis zur Meeresbucht zu spazie­ren. Diese Gelegenheit bietet sich noch mehr­fach während unseres Aufenthalts, sei es am Morgen oder am Abend nach der Rückkehr von unseren täglichen Ausflügen.

Heute machen wir uns mit dem hier allgegen­wärtigen Meer vertraut. Das Maritime Muse­um zeigt auf anschauliche Art die Bedeutung der Fischerei und Seefahrt. In einem riesigen Glaszylinder ist der aktuelle Stand von Ebbe oder Flut zu beobachten.

Am Vormittag steht der Besuch von Enys Gardens auf dem Programm. Der Garten prä­sentiert in dieser Jahreszeit sein Highlight: wundervolle Bluebell-Flächen. Diese blau­blühende Hyazinthensorte (Hasenglöckchen) ist schon fast die heimliche Nationalblume von England. Sie ist sowohl in Gärten als auch in der freien Natur anzutreffen und bedeckt oft grossflächig ganze Waldböden und verwandelt diese im frühen Frühling in blau­schimmernde Blütenteppiche.

Am Nachmittag widmen wir uns dem subtro­pischen Paradiesgarten Trebah. Das Ehepaar Hibbert kaufte dieses Anwesen, um sich einen «ruhigen» Lebensabend zu gönnen. Aus der erhofften Ruhe wurde jedoch Arbeit, sogar sehr viel Arbeit bis sich der «Dschungel» wieder in einem prächtigen Zustand präsen­tierte, samt dem imposanten Hortensienhain zum Meer hin. Der im Herbst 2014 hoch­betagt verstorbene Besitzer, Tony Hibbert, hatte einen ganz besonderen Bezug zu die­sem Ort. Er lernte als Offizier die Gegend am Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, als sich die englischen Invasionstruppen in den geschützten Buchten Cornwalls formierten, um am D-Day in die Normandie vorzustossen. Nach diesem Besuch haben wir die Gelegen­heit, mit dem Reiseleiter auf dem «Coastal Path» zum Meudon Hotel zu spazieren. Alter­nativ steht auch der Bus für die Rückfahrt zur Verfügung.

Zum Abschluss dieses Tages geniessen wir das Abendessen im Meudon Hotel mit Blick auf den verwunschenen Garten. Dies gilt auch für die kommenden drei Abende.

 

3. Tag, Dienstag, 02. Mai

Bonython Estate Gardens – Porthleven

Bonython ist ein privater Landsitz mit einem überraschend vielfältigen und weitläufigen Garten. Sein unteres Ende mündet in einen alten, gefluteten Steinbruch. Das Element Wasser ist aber auch anders präsent: in Form des grössten privaten Swimmingpools Corn­walls. Die Obergärtnerin erzählt mit einem Schmunzeln von solchen Rekorden und von den Filmaufnahmen für die Rosamunde Pilcher-Filme. Am liebsten zeigt sie jedoch die Früchte ihrer Arbeit bei der Gestaltung und dem Unterhalt dieses riesigen Gartens.

Den Mittagshalt verbringen wir in Porthleven mit seinem historischen Fischereihafen und der exponierten Kirche. Dieser malerische Ort ist bekannt für die hohen Wellen, die an der Hafenmole gebrochen werden und deren Gischt bis zur Kirchturmspitze hoch geschleu­dert wird.

 

4. Tag, Mittwoch, 03. Mai

St. Ives – Barbara Hepworth Sculpture Garden – Bosvathick House and Garden

Der heutige Tag ist der kargen Nordküste Cornwalls gewidmet. Zu Beginn des 20. Jahr­hunderts zog es viele Künstler nach St. Ives und in dessen Umgebung. Hier war das Licht wesentlich besser als in London mit seinem gefürchteten Smog. Die gesellschaftliche Enge des viktorianisch geprägten Englands liess sich hier leichter durchbrechen. Der Schriftsteller D. H. Lawrence wohnte für einige Zeit im nahen Zennor, Bernard Leach betrieb in St. Ives sein weltberühmtes Keramikatelier und die Bildhauerin Barbara Hepworth richtete sich mitten im Städtchen ihr Atelier ein. Zusammen mit dem lauschigen Garten ist ihr Wohnatelier seit ihrem Tod als Museum zugänglich. Einige ihrer Skulpturen sind in diesem stimmungsvollen Ambiente aus­gestellt.
Über Mittag bleibt uns noch Zeit, das Städt­chen mit seinen engen Gassen bei einem individuellen Bummel zu erkunden.

Unmittelbar bevor wir das Hotel erreichen, machen wir noch einen Halt beim Garten von Bosvathick. Erst kürzlich, 2013, wurde er saniert und gleichsam aus einem Dornröschenschlaf geweckt. Im Frühling besticht der Garten durch seine Rhododendren und Bluebells. Die Besitzer arbeiten kontinuierlich daran, dem Garten neue Impulse zu verleihen. Durch die exponierte Lage des Anwesens in der offenen Landschaft kann man gut verstehen, wie stark dabei Wind und Wetter die Gartengestaltung beeinflussen.

 

5. Tag, Donnerstag, 04. Mai

Trelissick Garden – St. Mawes – Lamorran Gardens

Mit dem Bus fahren wir zum Landsitz von Trelissick. Das schlossähnliche Haus liegt majestätisch über dem Fluss Fall. Dieser Flusslauf ist einer jener weit ins Landesinnere reichenden Mündungsarme, die so charakteristisch sind für die Südküste. Bei Ebbe sehen die Ufer aus wie Mangrovenwälder und die vielen Sandbänke und Untiefen erfordern nau­tisches Geschick der Kapitäne. Der weitläufi­ge Garten von Trelissick bietet wunderbare Ausblicke auf diesen Fluss und das Meer. Der Obergärtner wird uns durch das Anwesen führen. Auf der einen Seite geht der Garten in eine offene Weidelandschaft über, auf der an­deren Seite folgt unterhalb des Gartens eine Waldpartie mit vielen exotischen Bäumen und ein Obstgarten.

Am Nachmittag bringt uns die Autofähre auf die gegenüberliegende Seite der Fluss­mündung. Per Bus fahren wir zum erhöht über St. Mawes gelegenen Privatgarten Lamorran. Dieser intime Garten strahlt mediterrane Leichtigkeit aus und lässt fast vergessen, dass wir uns in England befinden. Das Besitzerpaar kümmert sich persönlich um den Garten und wird dabei von einem Gärtner unterstützt. Zwischen Palmen hindurch öffnen sich Blicke aufs Meer. Immer wieder trifft der Besucher auf Überraschungen, wie man sie vor allem aus italienischen Gärten kennt: Wasserkaskaden, Aussichtspunkte mit Sitzgelegenheiten, Statuen und Vasen. Wegen der zuweilen sehr dichten Bepflanzung trifft man unverhofft auf diese gestalterischen Akzente.

Die Passagierfähre bringt uns gegen Abend von St. Mawes zurück nach Falmouth. Vom Hafen in Falmouth ist es nur noch eine kurze Fahrt zurück zum Hotel.

 

6. Tag, Freitag, 05. Mai

Caerhays Castle – Mevagissey – Exeter

Von weitem wirkt der Landsitz Caerhays wie eine mittelalterliche Burg. Das nach wie vor private Anwesen entstand im 19. Jahrhundert und das Interieur präsentiert sich noch heute, als käme Queen Victoria gleich zum «Afternoon Tea». Im Frühling trägt eine Viel­zahl der Sträucher aber auch der riesigen Bäume prächtige Blüten. Es sind seltene Magnolien, die auf Caerhays gezüchtet und in die ganze Welt verkauft werden.

Später bringt uns der Bus nach Mevagissey. Der beschauliche Hafenort lebt sowohl von Tagesgästen als auch von der Fischerei. In diesem betriebsamen Ort verbringen wir die Mittagspause und fahren danach direkt weiter nach Exeter. Hier besichtigen wir die Kathed­rale, die auf das Jahr 1112 zurückgeht. Das grandiose Gewölbedach ist eines der gröss­ten der Welt und garantiert ein wundervolles Raumerlebnis. Gemeinsames Abendessen und Übernachtung in einem guten 3-Sterne Hotel in Exeter.

 

7. Tag, Samstag, 06. Mai

Exeter – London – Zürich

Die Fahrt von Exeter nach London ist die letz­te Busetappe unserer Reise. Je nach Ver­kehrsaufkommen machen wir in der Nähe des Flughafens einen kurzen Mittagshalt. Am spä­ten Nachmittag Linienflug mit Swiss nach Zürich.